Dienstag, 31. März 2009

Das Buch zur Gartenregion

Das Buch zur Gartenregion 2009 ist da! Heute haben die Autoren Gesa Klaffke-Lobsien und Kaspar Klaffke (Text) sowie Fotograf Thomas Langreder die "Streifzüge durch die Gartenregion Hannover" vorgestellt. Ich fuhr bei herrlichem Frühlingswetter auf das Untergut in Lenthe. Vertreter der Region, die Bürgermeister-Kollegen der Kommunen im Süden Hannovers und die Presse versammelten sich dort, um die ersten druckfrischen Exemplare zu präsentieren.

Im vergangenen Jahr hat mich der Autor, Professor Klaffke, besucht und über unsere Konzeption zur Gartenregion befragt. Er war besonders interessiert am Wachsen Wennigsens aus einem dörflichen Kern hin zum kleinen Städtchen am Deisterhang. In dem Buch werden Wennigsen und die Projekte in den Ortschaften in aller Kürze vorgestellt. Ein Foto vom Süllberg zeigt das herrliche Panorama unseres Deistervorlandes. Stadt und Region werden als Einheit durchwandert und dargestellt. Mein Eindruck: Mehr als 100 tolle Fotos, bündiger Text - lesenswert!

Biographische Informationen: Gesa Klaffke-Lobsien, Kaspar Klaffke, Thomas Langreder "Streifzüge durch die Gartenregion Hannover" | Hinstorff-Verlag | 144 Seiten | Hardcover | Euro 14,90 | ISBN 978-3-356-01304-7

Sonntag, 29. März 2009

"Anangeln" am Forellengrund


Ausgerechnet am Sonntag-morgen klingelte schon um sieben Uhr der Wecker. Die Gummistiefel standen parat, schnell den Schal geschnürt und los ging es zum Bröhnweg. Der Wennigser Fischereiverein von 1957 e.V. hat heute mit dem "Anangeln" die Saison eröffnet. Der Vorsitzende, Armin Kremmin, drückte mir sogleich eine Route in die Hand und los ging es. Kaum waren die Maden am Haken befestigt, zappelte schon eine Forelle an der Angel...

Es war eine Freude, die ersten Sonnenstrahlen über Deister und Teichen spielen zu sehen. Einige Dutzend Angelfreunde saßen dort und warfen ihre Köder auf Karpfen und Forelle aus. Dies war ein herrlich "anderer" Termin, den ich als Bürgermeister wahrnehmen durfte. Während ich diesen Blog schreibe, wird auf der Anlage "Am Forellengrund" oberhalb des Elan-Fitnessparks noch gemütlich beisammen gesessen, bis in den Nachmittag geplaudert und gegrillt.

Ich wünsche allen Anglern eine schöne Saison 2009! Zugleich danke ich den aktiven Vereinsmitgliedern herzlich für das Engagement, das Sie für Wennigsen leisten: Die Anpflanzungen für den Umweltschutz auf ihren Flächen, die Mitarbeit an der Gartenregion und Pflege des Mühlteiches sowie die Arbeit mit Kindern. Danke und Petri Heil!

PS: Ich habe mich sogleich im Ausnehmen meines Fanges bewiesen und mir Tipps zur Zubereitung gegeben lassen, um mich auch darin zu üben.

Freitag, 27. März 2009

Ruheforst Deister feierlich eröffnet


Im November hat der Rat der Gemeinde den Beschluß gefaßt und heute haben wir den Friedhof feierlich eröffnet: Im Wald zwischen Bredenbeck und Steinkrug liegt nun der Ruheforst Deister. Rund 200 Gäste und Interessierte waren vor Ort, um die Begräbnisstätte unter Bäumen zu besuchen.

Für mich war der heutige Tag eine große Freude, denn im vergangenen Jahr hatten meine Mitarbeiter und ich unzählige Stunden gemeinsam mit der Familie Knigge und der RuheForst-Gesellschaft verhandelt und die Grundlagen erarbeitet. Zwar wird der Waldfriedhof privat betrieben, doch ist die Gemeinde der offizielle Träger. Das heißt, vom Ortsrat Bredenbeck über die Ausschüsse hin zum Gemeinderat musste das Projekt begleitet und viel Hintergrundarbeit geleistet werden, zum Beispiel eine Satzung erarbeitet. Der Friedhof ist immerhin für die nächsten 100 Jahre eine öffentliche Einrichtung und darf den Steuerzahler nicht belasten. Heute eröffneten endlich Ernst-August Freiherr Knigge, Stv. Regionspräsident Wolfgang Neubauer, Jost Arnold von der RuheForst und ich das Areal und hoben die Bedeutung für die Region und Bredenbeck hervor.

Die Fläche gehört zu den schönsten Waldfriedhöfen in Deutschland. Seit dem 14. Jahrhundert im Besitz des Hauses Knigge, liegt es in einem alten Baumbestand, umrahmt von prähistorischen Hügelgräbern und dem Panoramablick auf den Süllberg. Unter bis zu zu 200 Jahre alten Eichen und Buchen finden dort Urnen ihren Ruheplatz. Den Menschen der Region gibt er die Möglichkeit, sich frühzeitig mit dem Thema Tod zu beschäftigen und sich einen Baum für die letzte Ruhe auszusuchen. Trauernden gibt der Waldfriedhof Trost, man kann die Natur im Wandel der Jahreszeiten auf sich wirken lassen.

Besonders gelungen fand ich die Einsegnung durch Pastor Henning Dageförde und Pfarrer Christoph Paschek. Es war ein Schulterschluss, denn im Vorfeld hatte es Diskussionen gegeben, ob der Friedhof eine Konkurrenz zu den kirchlichen in Wennigsen und Holtensen darstellen könnte. Auch hatte die Landeskirche die Trägerschaft abgelehnt. Sechs Bestattungen hat es bereits gegeben.

Fotos und weitere Infos gibt es im Blog der RuheForst.

Sonntag, 22. März 2009

Auf Laves Spuren wandeln in Bredenbeck


Ein besonderer Willkom-mensgruß erwartet die Gäste aus der ganzen Region Hannover, die heute zu Warneckes Ostermarkt in Bredenbeck eintreffen. Die Arbeitsgruppe Gartenregion hat ihre Arbeit so weit gebracht, dass die Gäste auf Laves Spuren wandeln können. Am Freitag haben Ortsbürgermeisterin Bärbel Back und Renate Grube vom Heimatbund sowie zahlreiche Mitwirkende das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einem Glas Sekt stießen wir auf die neuen Pfade an. Ich kam mit der frohen Botschaft vorbei, dass der Auftrag zur Denkmalsanierung unterschrieben ist. Sobald der Zuwendungsbescheid des Denkmalschutzes zur Gewährung von Fördermitteln da ist, geht dieser in die Post. Schon bald kann das Gefallenendenkmal am Lindenplatz also restauriert sein.

Im Mittelpunkt der Bredenbecker Aktion zur Gartenregion steht Georg Ludwig Laves. Bis zum Oberhofbaudirektor des Königs von Hannover hatte es der Priestersohn geschafft. Als genialer Stadtplaner, Architekt, Bauingenieur genießt er bis heute Weltruf. Dank seiner Werke wurde Hannover Residenzstadt klassizistischen Stils. Unserer Ortschaft Bredenbeck hat er ebenfalls ihre Züge gegeben. Die Pläne lagern noch heute im Stadtarchiv Hannover. Im Auftrage der Freiherren Knigge, überplante er die Ortschaft grundlegend. Manche seiner Ideen sind verwirklicht, andere können nun in Gedanken errichtet werden. Der Rundweg ist ein Wandeln zwischen Traum und Wirklichkeit: Auf der Mensing'schen Wiese steht ein Transparent, das das nie verwirklichte Schul- und Kirchgebäude zeigt. Ein dreißig Meter hoher Turm hätte dort in den Himmel ragen sollen. Es bleibt nun den Betrachtern überlassen, diesen in Gedanken zu bauen. Die Bredenbecker Grafikerin Stefanie Rogge hat eine Broschüre erstellt, die sie am Freitag präsentiert hat. Diese wurde an alle Bredenbecker Haushalte verteilt und liegt auch in den örtlichen Geschäften kostenlos aus. Darin ist der Rundweg und die Ideen von Laves beschrieben, gehen Sie ihn doch einmal entlang...

Freitag, 20. März 2009

Mehr als 700.000 Euro - Konjunkturpaket ist geschnürt!

Diese Woche ging es hektisch zu wie in einer Nachrichtenredaktion. Laufend kamen neue Meldungen, ein Frage- und Antwortspiel zwischen Ministerien und Gemeinde ging hin- und her. Der Grund: Wir haben das Konjunkturpaket für Wennigsen geschnürt. Was bereits seit Wochen disktutiert wird, ist nun konkret. Lang hat's gedauert, weil aus den Ankündigungen von Bund und Land ein Knäul an Kompetenzen, Zielen und Informationen entstanden ist. Geld in den stotternden Konjunkturmotor zu tanken, ist in diesem Lande schwer: Dank des föderalen Systems muss in Berlin nun sogar das Grundgesetz geändert werden, damit Bundesgeld in die Schulen und Kindergärten der Gemeinden fließen kann.

Anfang der Woche waren die lang erwarteten Leitlinien des Landes da und wir konnten die Vorhaben prüfen und präzisieren. Viele offene Fragen galt es zu beantworten: Gibt es zum Beispiel für mehr als 30 Jahre (!) alte Feuerwehrfahrzeuge Abwrackprämie [nein] oder darf die alte Straßenbeleuchtung mit stromfressenden Quecksilberdampflampen gegen Energiesparlampen ausgetauscht werden [wohl ja]? Heute Mittag jedenfalls ist der blaue Umschlag, in dem die Ratsmitglieder ihre Entscheidungsvorlagen bekommen, zur Post gegangenen. Darin: das mehr als 700.000 Euro umfassende Wennigser Konjunkturpaket. Die größten Summen fließen in die energetische Sanierung unserer drei Schulen. Aber auch für moderne Medienausstattung in den Unterrichtsräumen wird gesorgt, ebenso wie für Schulsportanlagen. Am Montag wird im Ausschuß für Haushalt, Wirtschaft und Finanzen (HWF) das Paket vorgestellt und diskutiert. Darüber entscheiden wird der Rat am Donnerstag, denn die Budgethoheit der Gemeinde liegt in den Händen der 32 Ratsmitglieder. Die HWF-Sitzung beginnt am Montag Abend um 18 Uhr im Gemeindezentrum - Sie sind herzlich eingeladen!

Mittwoch, 18. März 2009

Offener Brief an die Kultusministerin

Mehr als 800 Schülerinnen und Schüler der Sophie Scholl Gesamtschule für den Erhalt ihres 13-jährigen Abiturs demonstriert. Ebenso sachlich wie engagiert, so sagte mir Schulleiterin Annette Harnitz am Nachmittag, hätten sich die Mädchen und Jungen für ihre Schule ins Zeug gelegt. In der vergangenen Woche haben Frau Harnitz, unsere Schulausschutzvorsitzende Marianne Kügler und ich einen offenen Brief an die Kultusministerin verfasst. Diesen möchte ich hier wörtlich wiedergeben:

Sehr geehrte Frau Kultusministerin,

das Landeskabinett hat in seiner Vorlage „Bildungsland Niedersachsen – Erfolge und Herausforderungen“ eine Weichenstellung für die künftige Bildungslandschaft vorgenommen. Diese hat landesweit Diskussionen ausgelöst und wird auch in der Gemeinde Wennigsen (Deister) diskutiert. So hat es u.a eine Sitzung des Schulvorstandes der Sophie Scholl Gesamtschule gegeben. Anwesend waren dabei auch Vertreter der Ratsfraktionen und der Bürgermeister sowie die Landtagsabgeordneten Gabriela Kohlenberg und Gesine Meissner.

Angestrebt war ein offener Gedankenaustausch zur Bildungspolitik aus aktuellem Anlaß. Dazu ist zunächst das Wennigser Modell seitens der Schulleitung vorgestellt worden. Dieses sieht vor, nach dem Schulwechsel in Klasse 5 eine überwiegend integrative Beschulung bis einschließlich Klasse 7. Durch diese integrierten Klassen ist ein Wechsel zwischen den Schulzweigen oder auch nur in einem Langfach, das schulzweigbezogen unterrichtet wird, problemlos möglich. In den Klassen 8 bis 10 ist der Unterricht überwiegend nach Schulzweigen ausgerichtet. Durchlässigkeit kann so in positiver Weise erfahren werden. Die Beurteilung dieses Konzeptes hat bei der Schulinspektion überzeugt und findet sich in einem hervorragenden Bericht wieder. Zugleich möchten wir die hohe Motivation der aller an der Schule Tätigen sowie die positive Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit ihrer Schule hervorheben. Das Konzept wird von der Elternschaft gut angenommen und ist für viele ein Alleinstellungsmerkmal Wennigsens.

Die eingeleiteten inneren Schulreformen ermöglichen und stützen gerade in Wennigsen die „Stärkung der Eigenverantwortung mit dem Ziel der konsequenten Qualitätsentwicklung jeder Einzelschule und die Umsetzung von Qualitätskriterien für gute Schulen“, so wie es der Wortlaut der Kabinettsvorlage vorsieht.

In der Sitzung des Schulvorstandes wurden seitens der Lehrkräfte, Eltern und Schüler Bedenken geäußert, dass sich dieses Konzept mit einem Abitur nach 12 Jahren auch weiterhin durchführen lässt. Die Fraktionen im Rat der Gemeinde Wennigsen (Deister) möchten diese einschneidende Veränderung gern und ausführlich beraten und sich im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens dazu in einem Votum äußern.

Auch besteht noch ein erhebliches Maß an Verunsicherung und das Bedürfnis nach weiterer Information. Zudem möchten Schule und Schulträger, Sicherheit in Bezug auf die Rahmenbedingungen erhalten, da auch weitere Entwicklungen – wie die Umsetzung des Ganztagsbetriebes oder Ausnutzung des Konjunkturpaketes – besser im gesamten Entwicklungsrahmen der Schule zu sehen sind.

Wir bitten Sie, Ihre Entscheidung an erfolgreichen Modellen wie der Wennigser Gesamtschule zu messen und in eine lange und sorgfältige Phase der politischen Meinungs- und Willensbildung einzutreten.

Gerne stellt Ihnen die Schule dazu ausführliche Informationen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Marianne Kügler | Vorsitzende des Schul- und Kulturausschusses
Christoph Meineke | Bürgermeister
Annette Harnitz | Leiterin der Sophie Scholl Gesamtschule

Freitag, 13. März 2009

Wer 30 wird, muss fegen...


Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte. Als ich heute morgen zum Rathaus kam, erwartete mich eine dicke Überraschung. Wer unverheiratet 30 wird, der muss fegen! Kaum schritt ich in den Innenhof, ließ Kraus Kreimeyer eine ordentliche Ladung Sägespäne rieseln! Herzlichen Dank für den netten Empfang und besonders lieben Gruß an Nele, die junge Dame, die mich freigeküsst hat...

Mittwoch, 11. März 2009

Frühjahrsputz: "Wennigsen räumt auf"


Einen langen Arbeitstag ließ ich heute in der Pinkenburg beim Stammtisch des Verkehrs- und Verschönerungsvereins ausklingen. Die Runde des VVV war gut besucht und es wurden einige Neuigkeiten ausgetauscht. Am 18. April soll es eine Aktion "Wennigsen räumt auf" geben. Ob am Mühlendamm oder an der Kastanienallee - gemeinsam wollen wir der Ortschaft einen Frühsjahrsputz zugute kommen lassen. Dirk Müller lud in der Runde zur Eröffnung des Heimatmuseums am 29. März. Die Saison geht mit einer Ausstellung über die Hauptstraße los. Dies freut mich besonders, da es sich um ein gemeinsames Thema von Museumsverein und Gemeinde handelt. Im Zuge der Diskussion um die Erweiterung des Edeka-Marktes soll damit der Werdegang unserer zentralen Straße dargestellt werden. Weitere Themen des Abends: Altes Zollhaus, Dauerärgernis Hundekot und Gartenregion.

Montag, 9. März 2009

Bundestagsabgeordnete Flachsbarth zu Besuch


Die Bundes-tagsabge-ordnete Dr. Maria Flachsbarth besuchte heute unsere Gemeinde. Nach einer Diskussion mit Schülern der Waldorfschule und einer Besichtigung der neuen Seniorenresidenz am Hagemannplatz kam zu einem Arbeitsgespräch ins Rathaus. Die Abgeordnete sowie Marianne Kügler, Ursula Veit vom örtlichen CDU-Verband und ich haben eine Vielzahl an Themen diskutiert. In dem nicht-öffentlichen Gespräch wurde ebenso konstruktiv wie kritisch über die Vergabeverfahren der Gelder des Konjunkturpaketes oder unseren kommunalen Haushalt gesprochen. Wichtig war es beiden Seiten, einen regen Informationsfluß zwischen Berlin und der kommunalen Ebene zu bekommen, um gegenseitig die Arbeit besser zu verstehen und zu verknüpfen. Weiterer Schwerpunkt: Dr. Flachsbarth sicherte Unterstützung für unser Großvorhaben "Familienzentrum Vogelnest" zu. Dank ihrer Vermittlung hatte Familien-Staatssekretär Hermann Kues den Kindergarten im Januar besucht.

Freitag, 6. März 2009

youtube - live von der CeBIT Hannover



Auf der Global Conference "Webciety 2009" im Interview mit Susanne Müller-Zantop vom CeBIT-Kanal der Video-Plattform youtube.

Gemeinde erwirtschaftet Überschuß


134.734 Euro - dies ist eine magische Zahl. Diese Summe hat unsere Gemeinde im Haushaltsjahr 2008 als Überschuß erwirtschaftet. Gute Steuereinnahmen und restiktive Haushaltssperre haben dazu geführt, dass wir mit diesem Betrag den negativen Haushalt 1997 und Teile von 1998 ausgleichen konnten. Damit ist es gelungen, die Schulden pro Kopf auf 598 Euro zu senken. Dies ist nur noch ein halb so hoher Schuldenstand pro Einwohner, wie ihn Wennigsen zur Euro-Einführung aufwies. Das Erfreuliche: Einige "freiwillige Leistungen", das sind Ausgaben, zu denen es keine gesetzliche Verpflichtung gibt, konnten wir uns wieder leisten. Dazu gehört die Unterstützung des Wasserparkes, die Investitionen zur Gartenregion oder das Radverkehrsprogramm. Auch wurde der Investitionsstau bei den Spielplätzen abgearbeitet. Fehlbeträge aus den vergangenen Jahren und Schulden summieren sich aber immer noch auf 16,1 Millionen Euro - wir werden weiterhin hart sparen müssen. Bedenkt man die aktuelle Konjunkturkrise und damit automatisch steigende Ausgaben im Sozialbereich und sinkende Steuereinnahmen sogar härter denn je!

Donnerstag, 5. März 2009

Neuen Evestorfer Ortsbürgermeister begrüßt


Die Amtszeit von Hartmut Falkenberg als Evestorfer Ortsbürgermeister ist am 1. März zuende gegangen. Heute hat der Ortsrat die Amtsübergabe an Uwe Riemer in einer außerordentlichen Sitzung feierlich vollzogen. Mehr als ein Dutzend Bürger hatte sich eingefunden, um dem neuen Bürgermeister gute Wünsche zu überbringen und dem Vorgänger herzlich Dank zu sagen. Zunächst verabschiedete Ortsratsmitglied Horst Schmiedchen den scheidenden Ortschef. In einer Laudatio bedankte ich mich anschließend bei Herrn Falkenberg für die gute Zusammenarbeit. Direkt, höflich, verbindlich - so habe ich seine Art in meinen zwei Amtsjahren schätzen gelernt. Ich wünsche Uwe Riemer ein gutes Händchen für Evestorf und möchte mich herzlich für seine Bereitschaft bedanken, das Amt zu übernehmen. Unsere Ortsbürgermeister bilden eine wichtige Schnittstelle zwischen den Ortschaften, ihren Bürgern und Belangen sowie der Verwaltung und auch anderen Behörden. Sie leiten die Sitzungen der Ortsräte, repräsentieren ihre Dörfer, ehren Jubilare und Vereine, sind Vermittler in Streitfällen - ein nicht nur zeitlich forderndes Ehrenamt. Gemeinsam haben Uwe Riemer und ich eine große Aufgabe vor uns: Die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt der alten B217. Also dann: "Auf gute Zusammenarbeit!"