Sonntag, 22. März 2009

Auf Laves Spuren wandeln in Bredenbeck


Ein besonderer Willkom-mensgruß erwartet die Gäste aus der ganzen Region Hannover, die heute zu Warneckes Ostermarkt in Bredenbeck eintreffen. Die Arbeitsgruppe Gartenregion hat ihre Arbeit so weit gebracht, dass die Gäste auf Laves Spuren wandeln können. Am Freitag haben Ortsbürgermeisterin Bärbel Back und Renate Grube vom Heimatbund sowie zahlreiche Mitwirkende das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einem Glas Sekt stießen wir auf die neuen Pfade an. Ich kam mit der frohen Botschaft vorbei, dass der Auftrag zur Denkmalsanierung unterschrieben ist. Sobald der Zuwendungsbescheid des Denkmalschutzes zur Gewährung von Fördermitteln da ist, geht dieser in die Post. Schon bald kann das Gefallenendenkmal am Lindenplatz also restauriert sein.

Im Mittelpunkt der Bredenbecker Aktion zur Gartenregion steht Georg Ludwig Laves. Bis zum Oberhofbaudirektor des Königs von Hannover hatte es der Priestersohn geschafft. Als genialer Stadtplaner, Architekt, Bauingenieur genießt er bis heute Weltruf. Dank seiner Werke wurde Hannover Residenzstadt klassizistischen Stils. Unserer Ortschaft Bredenbeck hat er ebenfalls ihre Züge gegeben. Die Pläne lagern noch heute im Stadtarchiv Hannover. Im Auftrage der Freiherren Knigge, überplante er die Ortschaft grundlegend. Manche seiner Ideen sind verwirklicht, andere können nun in Gedanken errichtet werden. Der Rundweg ist ein Wandeln zwischen Traum und Wirklichkeit: Auf der Mensing'schen Wiese steht ein Transparent, das das nie verwirklichte Schul- und Kirchgebäude zeigt. Ein dreißig Meter hoher Turm hätte dort in den Himmel ragen sollen. Es bleibt nun den Betrachtern überlassen, diesen in Gedanken zu bauen. Die Bredenbecker Grafikerin Stefanie Rogge hat eine Broschüre erstellt, die sie am Freitag präsentiert hat. Diese wurde an alle Bredenbecker Haushalte verteilt und liegt auch in den örtlichen Geschäften kostenlos aus. Darin ist der Rundweg und die Ideen von Laves beschrieben, gehen Sie ihn doch einmal entlang...

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