Donnerstag, 30. April 2009

Wünsche ein schönes Feiertagswochenende!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ein kurze, aber arbeitsreiche Woche liegt hinter und ein langes Feiertags-Wochenende vor uns. Der Rat hat in einer Sondersitzung eine Petition für den Erhalt des Abis nach 13 Jahren beschlossen. Die Post in der Hauptstraße ist umgezogen, ich war bei einer Städtetagstagung in Bad Bentheim u.a. zur Zukunft der kommunalen Struktur in Niedersachsen. Zahlreiche Gesprächstermine, Telefonate, Schreibtischarbeit in dieser Woche geschafft. Vor allem war ich viel "im Außendienst" und habe in den Ortschaften einiges an Gesprächen geführt und auf den Weg gebracht.

Nun lockt der 1. Mai mit zahlreichen Attraktionen in Wennigsen und unseren Ortschaften. Eine Auswahl: In den Mai getanzt wird heute in Wennigsen und Degersen. In Holtensen wird morgen ab 11 Uhr der Maibaum aufgestellt, auch in Bredenbeck und Evestorf ist Maifeier mit Chor- oder Blasmusik. Am Sonnabend wird die Gartenregion in Bredenbeck ein neues Schild präsentieren, am Sonntag wird der legendäre Musik-Frühschoppen in der Wennigser Mark am Toppius-Platz veranstaltet. 11 bis 15 Uhr wird zum 14. Mal Jazz- und Dixiemusik gegeben... Ich wünsche Ihnen viel Freude bei der ein oder anderen Veranstaltung und herzlichen Dank an alle Ehrenamtlichen, die ihr Ortsleben mit Aktivitäten bereichern!

Dienstag, 28. April 2009

Rat steht geschlossen hinter Schulkonzept

Der Rat der Gemeinde Wennigsen hat heute einstimmig eine Resolution zum Erhalt des Abiturs nach 13 Jahren an der Sophie Scholl Gesamtschule gefaßt. In einer Sondersitzung haben sich alle vier Fraktionen, sowie das einzig parteilose Ratsmitglied - ich als Bürgermeister -, für die bisherige Konzeption unserer KGS ausgesprochen. Alle 32 Ratsmitglieder haben mir den Auftrag erteilt, die Resolution den Landtagsabgeordenten, dem Ministerpräsidenten und der Kultusministerin als Brief kurzfristig zu übersenden. Nun ist nach einem langen Tag erstmal Feierabend - auch, was das Bloggen angeht. Heute morgen um acht ging es mit Gesprächen los, zahlreiche Telefonate, nebenbei Schriftverkehr und zum Abschluß Ratssitzung.

Montag, 27. April 2009

Neue Zeitkapsel ins Bredenbecker Denkmal eingesetzt

Schnell hat's gehen müssen, damit die Arbeiten am Bredenbecker Denkmal weitergehen können. In der vergangenen Woche ist der alte Grundstein des Bredenbecker Denkmals geborgen und geöffnet worden, heute haben wir eine neue "Zeitkapsel" eingesetzt. Gemeinsam mit der Ortsbürgermeisterin Bärbel Back sowie der Bredenbecker Arbeitsgruppe Gartenregion unter der Ägide von Karin Meyer, Renate Grube vom Heimatbund und einigen Gästen haben wir die neue Zeitkapsel unter die Vorderstufe des Denkmals geschoben.
Ein Gehrdener Dachdeckerunternehmen hat die Kupferröhre verlötet und die Fachfirma, die das Denkmal saniert hat diese einbetoniert. Die Dokumente: Ein Satz aktueller Zeitungen, Kopien der historischen Originaldokumente aus 1921 und 1952, die derzeit zum Trocknen liegen sowie aktuelle Beigaben, die für die nachfolgenden Generationen vielleicht interessant sein könnten: Der Heimatbund hat die aktuelle Situation des Ortes beschrieben, die Ortsbürgermeisterin und ich einen Brief beigelegt. Darin ist neben einer Schilderung der Arbeiten rund ums Denkmal und einer Erklärung des Projektes Gartenregion vor allem der Wunsch zum Ausdruck gebracht, dass die Bürgerinnen und Bürger Bredenbecks weiterhin in Frieden und Freiheit leben können. Hinzu kommen aktuelle Prospekte über die Gemeinde und die Region Hannover. Neben die Urne wurde - als kleiner Gruß an die Nachwelt ein - ein Fläschchen Bredenbecker Korn gelegt.

Mittwoch, 22. April 2009

Grundstein des Bredenbecker Denkmals mit großer Spannung geöffnet


Ein historisches Glas sorgt für Spannung! Bei den Restau-rierungsarbeiten am Bredenbecker Denkmal haben die Arbeiter einer Fachfirma den historischen Grundstein von 1921 geborgen. Kurzerhand luden wir die Ortsbürgermeisterin Bärbel Back, Mitglieder des Heimatbundes und der Bredenbecker Arbeitsgruppe Gartenregion, die Presse und Dirk Müller vom Wennigser Heimatmuseum sowie Herbert Städtler vom Bredenbecker Ortsarchiv ein, um die "Zeitkapsel" zu öffnen.

Zunächst lösten wir vorsichtig mit einem Holzhämmerchen den versiegelten Deckel. Mit Fingerspitzengefühl und ruhiger Hand zogen wir das Konvolut an Dokumenten vorsichtig heraus. Zeitungen vom 28. August 1921, Postkarten und Ortsgeschichtliches breitete sich auf dem Tisch des Sitzungssaals vor uns aus. Das ortsgeschichtlich Wertvollste: 42 Handgeschriebene Dokumente über die Bredenbecker Vereine von 1921. Die Geschichte der Feuerwehr, des Frauen-, des Krieger-, des Radfahrvereins sowie anderer örtlicher Institutionen liegen nun vor. Das Denkmal wurde 1952 schon einmal geöffnet und saniert. Ein Dokument des damaligen Bredenbecker Gemeindedirektors Dörries und von Bürgermeister Harmann Klaare beschreibt: "Nach dem Zusammenbruch des sogenannten 1000jährigen Reiches, das unser Vaterland in Ruinen verwandelt hat, musste nach 1945 alles wieder aufgebaut werden. Circa 9 Millionen Menschen wurden aus dem Osten vertrieben und mussten in Westdeutschland untergebracht werden. Dadurch bekam Bredenbeck 1000 Flüchtlinge zugewiesen und die Wohnungsnot nahm unnatürliche Formen an. Durch die Gründung der Kreissiedlungsgesellsschaft wurde die Siedlung angefangen und sollen im Laufe der Zeit ca. 100 Wohnhäuser erstehen mit 200 Wohnungen. Ferner wurde am heutigen Tage, dem 12.8.1952, mit dem Bau der Wasserleitung begonnen, die die Wasserkalamität am Ostdeister beheben soll. Möge uns der Frieden erhalten bleiben, sodass wir noch lange Jahre in Glück und Zufriedenheit leben und arbeiten können." Für die Dokumente scheint es eine Rettung in letzter Minute gewesen zu sein: Viele Postkarten klebten bereits aneinander und die Zeitungen waren durchfeuchtet. Manche Papiere waren schon zerfallen. Buchbinder Gunnar Supper begutachtete die Dokumente fachmännisch und nahm diese zur Trocknung und Sicherung des historischen Erbes an sich. In der kommenden Woche wird eine neue "Zeitkapsel", ein Kupferrohr, in dem Sockel eingemauert. Bürgermeisterin Back und ich werden einen Gruß an kommende Generationen beifügen.

Samstag, 18. April 2009

Wennigsen hat aufgeräumt


Der Verkehrs- und Verschönerungsverein (VVV) rief und viele fleißige Helfer kamen. Am Sonnabend hat Wennigsen aufgeräumt. Rund ein Dutzend Säcke voller Unrat kamen zusammen. Ein alter Sicherungskasten, Rohre, ein alter Bonbonautomat und viele achtlos weggeworfene Dinge sammelten mehr als 20 Wennigserinnen und Wennigser. Es war die erste Aktion "Wennigsen räumt auf"! Ihr Schwerpunkt lag im westlichen Teil des Ortes, zwischen Ortsrand und Waldkater. Zum Abschluß am Scharnhorst-Denkmal nutzte ich die Gelegenheit, allen herzlich Dank zu sagen. An dieser Stelle auch ein Dankeschön in die Ortschaften, denn auch in der Wennigser Mark und Sorsum waren zahlreiche Helfer unterwegs, um ihre Orte für das Frühjahr herauszuputzen.

Dank gilt auch Jürgen Rudloff, der das Scharnhorst-Denkmal in mühevoller Kleinarbeit wieder hergerichtet hatte. Unser Bauhof hat mit dem Schneiden der Hecke und dem Aufstellen einer Bank einen Platz zum Verweilen geschaffen. An dem Denkmal steht mittlerweile eine Infotafel, die über die historischen Hintergründe Auskunft gibt.

Donnerstag, 16. April 2009

Bürgermeister-Chat zum Bolzplatz

Morgen demonstrieren die Jugendlichen in Bredenbeck für ihren Bolzplatz. Der jetzige Platz wurde ohne Genehmigung errichtet und ist an der jetzigen Stelle - so gern ich ihn dort aufmachen würde - nicht realisierbar. Ich biete aber gern allen Jugendlichen den Dialog an, um zu erklären, wo derzeit die Probleme liegen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Am Dienstag, 21. April 2009, von 16:30 bis 17:30 Uhr, lade ich daher zu einem Chat ein. Unter www.wennigsen.de wird dann ein Link bereitgestellt und ein Chatrom zum ersten Wennigser Bürgermeisterchat eröffnet. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen. Jeder Nutzer muss sich zunächst mit einem "Nickname" registrieren, um teilnehmen zu können. Bitte beteiligt Euch rege - je mehr mitmachen, desto spannender wird es.

Mittwoch, 15. April 2009

Aufräumarbeiten am Klostergrund sind fast abgeschlossen

Am Klostergrund geht es voran. Heute um halb neun Uhr hatte ich mich zum Baustellengespräch angemeldet, um mir vor Ort ein Bild über den Abschluss der Entsorgungsarbeiten zu machen. Am 24. April soll der Bauzaun verschwunden sein und das Gelände geräumt. Grüngut, Berge von Schutt und Abraum sollen dann entfernt sein. Die Calenberger Zeitung hatte eine beeindruckende Bilanz recherchiert und heute früh bereits veröffentlicht: Seit November hat eine Spezialfirma 70 Tonnen Baustellenabfall, darunter 30 Tonnen asbesthaltige Stoffe, 80 Tonnen Bauholz und zehn Tonnen Sperrmüll und Elektroschrott von der ehemaligen Gartenkolonie zusammengefahren, sortiert und entsorgt. 200.000 Euro werden die Aufräumarbeiten voraussichtlich kosten. Derzeit noch zu klären ist die Frage, wie mit der obersten Bodenschicht umzugehen ist, in der noch Asbestreste vermutet werden.

Im diesen Wochen läuft ein Architektenwettbewerb zur Überplanung des Geländes. Für Wennigsen soll es ein großer Wurf werden. Immerhin handelt es sich um ein Wohnbaugebiet in bester Lage: Nah zum Ortskern, zu Bahnhof und Einzelhandel und den wichtigsten Straßenverbindungen. Die Architekten sind aufgefordert, ein Konzept vorzulegen, dass modernsten Maßstäben entspricht. Innovative Wohnformen, hohe ökologische Standards, hervorragende Grünräume und Aufenthaltsqualität sind gefragt. Ende Mai wollen wir den Siegerentwurf küren. In der Jury sitzen Vertreter des Gemeinderates, der Klosterkammer und unserer Verwaltung, der Erschließungsgesellschaft sowie Fachleute aus Architektenkreisen. Auch ein Vertreter der Klimaschutzagentur ist dabei. Im Sommer werden die Arbeiten im Bürgersaal der Gemeinde öffentlich ausgestellt. Die Planungshoheit obliegt allerdings nicht der Jury, sondern dem Rat der Gemeinde. Das heißt, danach wird auf der Grundlage des Siegerentwurfes ein Bebauungsplan erarbeitet und aufgestellt. Im kommenden Jahr soll es dann auch baulich losgehen mit einem der innovativsten Baugebiete in der Region Hannover! Karte

Freitag, 10. April 2009

Schaukelspaß in Evestorf


Bei diesem herrlichen Feiertagswetter möchte ich auf die neue Vogelnestschaukel am Evestorfer Spielplatz hinweisen. In dieser Woche haben wir sie der Öffentlichkeit übergeben. Der Spielplatz hinter dem DGH wird damit zu einem noch schöneren Ort zum Austoben und Spaß haben! Rutsche, Weidendom, Spielhütte und Tore zum Bolzen sind bereits dort, aber es folgt noch mehr: Eine Kletterkombi und die Seilbahn. Da letztere seit einigen Jahren kaputt ist, kam ich der Bitte sehr gern nach, den Kauf einer neuen zu veranlassen. Bestellt, aufgestellt - nur das Seil fehlt noch. Wegen des stehenden Wassers auf dem Platz konnte der Bauhof dort im Frühjahr nur eingeschränkt arbeiten. Aber in Kürze wird auch diese funktionsfähig sein.

Die Evestorfer Spielplatzgruppe rund um den ehemaligen Ortsbürgermeister Hartmut Falkenberg hat für die weitere Gestaltung fleißig Spenden gesammelt. Die Klosterkammer sponsorte die Schaukel, eine Spielkombination mit Turm für 9000 Euro ist bestellt. Der Platz ist ein Ausflugsort für Wennigser Familien - vor allem, weil er so fahrradfreundlich zu erreichen ist. Ich habe dort als Kind selbst gern gespielt - vor allem natürlich wegen der Seilbahn. Übrigens gehen auch auf den weiteren Spielplätzen die Arbeiten voran. Unser hervorragender Bauhof hat u.a. die Erdarbeiten für den Spielplatz an der Hagemannstraße beendet, am DRK-Kindergarten in Bredenbeck wird derzeit eine Spielkombi aufgebaut. An dieser Stelle Dank an alle ehrenamtlichen Helfer aus Evestorf und die Herren des Bauhofes für ihre tolle Arbeit! Und allen Kindern viel Freude beim Spielen.

| Foto: Markus Beute (li.) und Marc Pirags (re.) vom Bauhof sowie Hartmut Falkenberg, die Kinder aus Evestorf und ich |

Dienstag, 7. April 2009

Gartenregion: Zwei Uraufführungen locken nach Wennigsen


Ein buntes Veranstaltungsprogramm rund um Gärten und Blumen hat die Arbeitsgruppe Gartenregion für die Ortschaft Wennigsen aufgestellt. Nach dem erfolgreichen Start Anfang des Jahres im Kloster und auf dem „Grünen W“, beginnt nun ein Veranstaltungsreigen von April bis zum Januar 2010. Mit dabei sind auch zwei Uraufführungen. Um das Programm vorzustellen, hatte ich heute gemeinsam mit der Arbeitsgruppe ins Rathaus eingeladen. Mit dabei waren: Renate Borrmann, die sich bereits in ihrer Zeit als Bürgermeisterin sehr für die Gartenregion eingesetzt hat, Hendrik Heüveldop von unserem Tourismusservice, Marianne Korte, Claudia Hartmann und Sigrid Röhrbein sowie die örtliche Presse.

Los geht’s mit der Uraufführung des Jazztheaters „Ein paar Radieschen“ am 19. April in der Gaststätte Pinkenburg. Am 16. August werden Gedichte von Rainer Maria Rilke im Kloster Wennigsen vorgelesen und mit Tanz untermalt. Ein Woche später lädt der Wasserpark Wennigsen zu „Pfeiljunge und Geisterhunde“ ein, einem Indianermärchen für Groß und Klein. Krimilesung und Wanderung werden ebenso geboten wie ein Theaterstück der Klosterbühne rund um die Hortensie.

Wichtig war uns, zu betonen, dass die Gartenregion nicht mit dem Abschluß des Programmjahres endet, sondern wir in Wennigsen und auch den Ortschaften auch in 2010 und darüber hinaus viel vorhaben. Mit viel Leidenschaft arbeiten die Bürgerinnen und Bürger in den teilnehmenden Ortschaften mit. Wir wollen Wege finden, dieses Engagement aufrecht zu erhalten!

| Foto: Präsentation mit den Mitgliedern der AG "Grünes W" vor der Klostermauer. |

Calenberger Feinmechanik expandiert


In Zeiten der Wirtschaftskrise macht ein solcher Termin besonders Spaß: Einem Wennigser Unternehmen durfte ich heute beim Expandieren zuschauen. Ende März ist die Calenberger Feinmechanik in die lange Jahre leerstenden Hallen von Bernath-Atomic in der Gottlieb-Daimler-Straße eingezogen. Heute hat die Inhaberfamilie Dolle ihre Werkstore geöffnet und die Betriebserweiterung vorgestellt. Eingefädelt hatte den Kauf der Halle unser Wirtschaftskoordinator Werner Brandt, und damit das räumliche Wachstum der Firma ermöglicht. Auf 1000 Quadratmetern fertigen dort vier Mitarbeiter und drei Azubis (!) feinmechanische Komponenten. Zu den Kunden des Unternehmens gehört unter anderem der medizinische Apparatebau und die Hersteller von Laserprodukten. Achtzig Prozent der Produkte werden im norddeutschen Raum vertrieben. Calenberger Feinmechanik ist ein Unternehmen, das einen Schwerpunkt an Kunden und Zulieferern vor Ort hat. Mit Wennigser Betrieben bestehen Zuliefer- und Abnehmerverträge sowie Koooperationen. Wertschöpfung, Arbeitsplätze und auch Gewerbesteuern bleiben damit im Ort. Was man gern hört, war die vom Firmeninhaber Uwe Dolle ausdrücklich erwähnte hohe Zufriedenheit mit dem Standort Wennigsen.

| Foto oben: Inhaber Uwe Dolle führt einen Ansaugstutzen vor, der für einen Landmaschinenhersteller gefertigt wird. Mit dabei: Ulrike Dolle, Werner Brandt, Juior-Chef Clemens Dolle und ich. | Weitere Infos zum Firmenbesuch auch in der DLZ. |

Montag, 6. April 2009

Der Deistertag lockt nach Wennigsen

Am 26. April ist es in diesem Jahr so weit: Rund um den Deister locken mehr als 50 Veranstaltung in den Deister. Seit heute wirbt ein Banner am Wennigser Ortseingang für den "Deistertag 2009". Als ich aus dem Büro kam, habe ich mich sehr gefreut, dass der Bauhof es werbewirksam neben dem Findling gegenüber der Kirche postiert hat. Jede Bürgermeisterin und jeder Bürgermeister rund um den Deister hat kürzlich ein solches mit in seine Kommune nehmen können. Ausgeteilt hat es die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) und der Arbeitskreis Deister auf einer Pressekonferenz in Egestorf.

Der Deistertag ist ein tolles Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit über die Landkreisgrenzen hinweg. Im vergangenen Jahr wurde er erstmal veranstaltet, den Hausberg unserer Region ins Bewußtsein für Erholungssuchende zurückzuholen. Die Deisterregion als Ganzes zu vermitteln, die lokale Erholungswirtschaft zu stärken, aber auch ökologisches Bewußtsein für unseren Wald zu schaffen - lauten nur einige der Ziele des Tages. Für Wennigsen hat die Organisation unser Tourismusservice übernommen. Im und um den Deister werden Aktionen, Touren und Veranstaltungen für Jung und Alt geboten. In unserer Gemeinde locken die Wasserräder, eine Führung durch Knigges Forst, eine Mitmach-Aktion des Naturschutzbundes und vieles mehr: Informieren Sie sich online. (Broschüren liegen auch im Rathaus aus.)

Samstag, 4. April 2009

Edle Tropfen aus Bredenbeck


Die neuen Repräsentationsgeschenke für unsere Gemeinde und die Ortschaften sind angekommen! Anfang dieser Woche hat die Kornbrennerei Warnecke geliefert. Es handelt sich um zwei exklusiv aufgesetzte Liköre in hohen, dunklen Flaschen. Im vergangenen Jahr haben unsere zwei Ortsbürgermeisterinnen, sechs Ortsbürgermeister und ich in Bredenbeck zusammengesessen und probiert. Geschenke sollten es werden, die den Beschenkten zeigen, dass Person oder Anlaß etwas Besonderes sind und von der Gemeinde oder den Ortschaften besonders geschätzt werden.

Früher verschenkten wir Sekt einer süddeutschen Kellerei mit dem Wappen Wennigsens darauf. Um einen stärkeren örtlichen Bezug herzustellen und auch die heimische Wirtschaft zu unterstützen, haben wir uns für die Bredenbecker Brennerei entschieden. Mehrere Sorten hatte Geertien Warnecke vorgestellt. Geworden sind es ein Kräuterlikör sowie einer namens Apfel-Birne. Die Bredenbecker Grafikerin Stefanie Rogge hat die Etiketten erstellt. Vier Motive gibt es zur Auswahl: die alte Kapelle in Sorsum, den Gutshof Knigge und das Wennigser Heimatmuseum. Den Kräuterlikör ziert das Rathaus mit der Doppelhelix. Unser Wunsch war es, eine kleine, eine große Ortschaft sowie Wennigsen vertreten zu haben und ein neutrales Motiv.

Die ersten zwei Flaschen habe ich bereits verschenkt: Den ersten Fruchtlikör hat ein Unternehmen in der Hauptstraße zum Jubiläum bekommen, einen Kräuterlikör ein langgedienter Ratsherr zum runden Geburtstag. (Es gibt natürlich auch weiterhin alkoholfreie Geschenke ;-) Häufig bekomme ich die Frage gestellt, wann der Gemeindebürgermeister gratulieren komme. Dies ist auf Wunsch bei hohen runden Jubiläen von Firmen und Vereinen, ab der Goldenen Hochzeit, ab dem 90. Geburtstag sowie bei allen besonderen und festlichen Anlässen. Natürlich vorausgesetzt, es gibt keine Terminüberschneidungen - dann gratulieren meine Stellvertreter (Yorck Heerhorst oder Marianne Kügler). Derzeit kann ich wegen der Vielzahl an drängenden Themen eher wenig repräsentative Termine wahrnehmen, meist einen in der Woche sowie zwei oder drei am Wochenende.