Donnerstag, 28. Mai 2009

Klostergrund: Es bleibt spannend

Die Bebauung des Klostergrundes nimmt Formen an. Heute hat die Jury des städtebaulichen Wettbewerbes rund um das ehemalige Kleingartengelände getagt. Zehn Stunden lang dauerte die Beratung - und ein Sieger ist gekürt. Es ist das erste Mal, dass ich als Bürgermeister Teil eines solchen Gremiums sein konnte. Die Spannung aller Teilnehmer war groß, denn für viele war es das erste Mal, dass sie die Wettbewerbsbeiträge sehen konnten. Zu zehn Uhr ging ich gemeinsam mit unserer Bauamtsleiterin vom Rathaus in den Klostersaal. Dort versammelt waren bereits die Fachpreisrichter, die Präsidentin der Klosterkammer mit ihren Mitarbeitern sowie Vertreter der Fraktionen im Wennigser Gemeinderat. Auf großen Stelltafeln hingen die Entwürfe im Maßstab 1:500 mit Erläuterungen und weiteren Skizzen.

In drei Runden wurden die 14 Entwürfe erläutert, diskutiert, abgewogen. Drei Entwürfen erhalten Anerkennungen, drei Entwürfe bekommen Preise. Welcher Entwurf gewonnen hat, wird jedoch noch nicht verraten. Am 9. Juni wird der Öffentlichkeit der Sieger präsentiert. Alle Entwürfe bekommen dann in einer Ausstellung im Klostersaal ein Forum. Bis dahin: Bitte Geduld. Soviel sei jedoch verraten, die Entwürfe zeichnen sich durch innovative Ideen aus. Bauleitplanung von der Stange wird es in diesem letzten großen Wennigser Baugebiet definitiv nicht geben.

Dienstag, 26. Mai 2009

Ortsbürgermeister treffen sich in Evestorf


Die großen und kleinen Sorgen und Nöte der Ortschaften, aber natürlich auch Positives stand heute auf dem Programm der Runde der Ortsbürgermeister. Eingeladen hatten Hartmut Falkenberg und sein Nachfolger als Ortsbürgermeister Uwe Riemer nach Evestorf ins DGH. Viermal im Jahr tagt diese Runde mit den zwei ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterinnen und sechs Bürgermeistern. Mit hinzugeladen sind auch Wirtschaftskoordinator Werner Brandt und meine zwei Stellvertreter. Natürlich ist die Runde nicht immer ganz vollständig und so wurde Herr Brandt heute von Christian Mainka vertreten, der über Fördermittel informierte. Bevor die Themen der einzelnen Ortschaften besprochen wurden, stellte ich die neue Regelung zur Annahme von Spenden in der Gemeinde Wennigsen vor, teilte die frisch gedruckte Seniorenbroschüre aus und wir besprachen Aktuelles zur Abfallentsorgung. Thema am Rande war das 40-jährige Gemeindejubiläum, das im nächsten Jahr gefeiert wird. Ich bat die Runde, Vorschläge in den Ortschaften zu sammeln, ob und wie der Gemeindegründung 1970 gedacht werden könne. Schließlich trugen die Ortsbürgermeister die jeweiligen Themen der Ortschaften vor. Nach rund zweieinhalb Stunden endete der Nachmittag mit einem Spaziergang zum Ihmestein, der in Kürze eingeweiht wird.

Montag, 25. Mai 2009

Seniorenbroschüre im Rathaus vorgestellt


Der erste Wegweiser „Älterwerden in Wennigsen – Angebote für Seniorinnen und Senioren“ ist gedruckt. Beim "Runden Tisch Seniorenarbeit", der heute nachmittag im Rathaus tagte, durfte ich die ersten, frischgedruckten Exemplare verteilen. Für mich war es ein wichtiger Moment, hatte ich doch im Wahlkampf versprochen, als junger Bürgermeister mich um die Belange aller Generationen zu kümmern. Der Runde Tisch hat damit sein erstes Ergebnis erzielt, das sich sehen lassen kann!

Dieser Leitfaden in 500er Auflage soll den älteren Menschen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aufzeigen. Ansprechpartner aus Vereinen und Verbänden, von Initiativen und Gruppen aus allen Lebensbereichen sind hier zu finden. Seien es körperliche oder geistige, geistliche oder soziale Aktivitäten, Seniorenbroschüre möchten näher bringen, was in allen acht Ortschaften unserer Gemeinde geboten wird. In meinem Vorwort heißt es: "Unser Ziel dort ist es, gegenseitig Hilfestellung zu geben, dass Sie als Seniorinnen und Senioren selbstbewusst, selbstbestimmt und selbständig leben können. Viele liefern dabei wichtige Verbesserungsvorschläge für ein generationengerechtes Wennigsen. Dabei ist auch die Idee dieser Broschüre entstanden. Allen, die bei Beiträgen und auch redaktionell an diesem Heft mitgearbeitet haben, gilt mein herzlicher Dank. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie die vielfältigen Angebote nutzen und sich mit Freude in die Gestaltung des sozialen Lebens in unserer Gemeinde einbringen. Viel Freude beim Lesen, Entdecken und Mitmachen!"

Die örtliche Gemeinschaft lebt von der aktiven Mitarbeit aller – besonders bedanken möchte ich mich daher bei all jenen Vertreterinnen und Vertretern Ihrer Generation, die sich am „Runden Tisch Seniorenarbeit“ beteiligen. An der Erstellung der Broschüre haben sich ehrenamtlich Dr. Wolfgang Schulz, Dirk Steffens und Knut Unseld beteiligt. (Auf dem Foto oben bekommt Martina Degenhardt, die Sozialausschußvorsitzende das erste Exemplar überreicht.)

Hier geht's zum online-Dokument als pdf-Version: link.

Die nächsten Vorhaben des Runden Tisches: Den Seniorenbeirat der Region Hannover kennenlernen und eine "Ideenbörse" als Austauschplattform aller Angebote für Senioren veranstalten. Getagt wird am Montag, 7. September, im Bredenbecker Bonhoeffer-Haus.

Montag, 18. Mai 2009

Zu Gast bei den Klassen 4a und 4b in der Grundschule Bredenbeck


Heute vormittag war ich in der Grundschule Bredenbeck zu Gast. Zwei Schulstunden lang habe ich dort mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 4a und 4b diskutiert. Das Thema war der geschlossene Bolzplatz am Bonhoeffer-Haus. Vor einiger Zeit erreichte mich ein großer Umschlag mit Protestbriefen, die die Schüler geschrieben hatten. Darin wurde beklagt, dass der Bolzplatz noch immer nicht saniert sei oder keine Alternativen in Sicht sind. Zahlreiche junge Briefeschreiber baten mich, den Sachstand persönlich vorzutragen. Dieser Einladung bin ich gern gefolgt, denn es ist für mich immer etwas besonderes mit Kindern und Jugendlichen zu diskutieren.

Es ging es mir darum, zu erläutern, welche großen rechtlichen Schwierigkeiten uns derzeit davon abhalten, den Platz zu öffnen. Ich musste erklären, warum es für den Platz keine Baugenehmigung gibt und wir nach Alternativen suchen. Da für alle künftigen Standorte Lärmschutzgutachten gebraucht werden, müssen wir diese erst abwarten. Zudem erklärte ich, was ein Bürgermeister leisten kann und welche Vorschriften von übergeordneten Behörden kommen und auch einzuhalten sind. Die aufgeweckten Viertklässler stellten mir viele knifflige und strenge Fragen - bisweilen kam es mir vor als säße ich auf der Schulbank. Gemeinsam verständigten wir uns darauf, dass die Kinder weiterhin ihren Protest laut äußern, um so immer wieder zu zeigen, wie wichtig das Thema ist. Auch wollen die Schüler an die Bundestagsabgeordneten herantreten, um sich für eine Änderung der Vorschriften einzusetzen. Die Lehrerin, Frau Schwerdtfeger, hatte die Diskussionsrunde gut vorbereitet - dafür vielen Dank!

Samstag, 16. Mai 2009

Spielplatz Wennigser Mark eröffnet


Der neu gestaltete Spielplatz hinter dem Dorfgemeinschaftshaus / Kinderspielkreis Wennigser Mark gehört nun voll und ganz den Kindern! Bagger, Schaufeln und Schubkarren gehören der Vergangenheit an - heute haben Ortsbürgermeister Uwe Degenhardt, Spielkreis-Leiterin Ute Maßberg und ich den Platz eröffnet und gemeinsam mit zahlreichen Kindern das rot-weiße Absperrband durchschnitten. Rund einhundert Gäste erfreuten sich an dem neu gestaltenen Platz.

Kaum war das Band durchtrennt, rannten die Kleinen zur den Geräten, sei es eine Vogelnestschaukel, das Spielhäuschchen mit Rutsche, ein Klettergerüst oder viele andere Geräte. Die Umgestaltung des 800 Quadratmeter großen Spielplatzes ist dank zahlreicher Spenden ermöglicht worden. Darunter ist eine Einzelspende von 10.000 Euro eines Märker Bürgers, den Einnahmen des Sommerkonzertes im Kloster und mehr als 500 Arbeitssstunden, die Eltern und Ehrenamtliche investiert haben. Unser Bauhof hat ebenfalls fleißig geholfen - und nun steht einer der schönsten und modernsten Spielplätze unserer Gemeinde in der Mark. Die Konzeption hatte Landschaftsarchitekt Karsten Bergmeier im Ehrenamt entworfen - ihm und allen Helfern, Spendern und Beteiligten herzliches Dankeschön!

Es war ein guter Tag - denn unsere Gemeinde ist heute noch kinderfreundlicher geworden!

Donnerstag, 14. Mai 2009

Das war's: der 35. deutsche Städtetag


Hier entsteht der Blogeintrag zur Hauptversammlung 2009 des Deutschen Städtetages. Von Dienstag bis Donnerstag haben mehr als eintausend Bürgermeister und kommunalen Repräsentanten in Bochum getagt. Ich war dabei als Delegierter des Niedersächsischen Städtetages und damit unsere Gemeinde Wennigsen. Es waren spannende Tage mit Reden, Diskussionen und Ideenaustausch - sei es in Foren oder am Rande beim Gespräch.

Die Sparkassen standen auf der Agenda, die Gewerbesteuer, die Job-Center und vieles mehr. Die Kanzerlin hat gesprochen, der Ministerpräsident NRWs, Wowi war da und fast alle deutschen Oberbürgermeister ... die Promi-Dichte war hoch. Heute wurde das neue Präsidium gewählt und ein Thesenpapier einstimmig beschlossen.

Fleißig diskutiert wurde in den Fachforen. Ich packe nun erstmal meinen Koffer aus. Für all jene, die Interesse an bundesweiten kommunalpolitischen Themen haben, die Rede der Bundeskanzlerin im Wortlaut: Link.

Sonntag, 10. Mai 2009

Deutscher Städtetag in Bochum


In der kommenden Woche geht’s nach Bochum zur Hauptversammlung des Deutschen Städtetages. Mehr als 1.000 Bürgermeister aus 4.300 deutschen Städten und Gemeinden werden dort über das Leitthema "Städtisches Handeln in Zeiten der Krise" beraten. Einer der Delegierten bin auch ich – mit großer Neugierde fahre ich ins Ruhrgebiet. Es wird meine erste bundesweite Städteversammlung sein, bei der ich die Interessens Wennigsen kommunizieren kann und zugleich im Kollegenkreis neue Wege und Ansätze beraten. Am Dienstag geht’s los mit der Bahn. Ich habe mit einem Bürgermeisterkollegen aus dem Norden der Region eine „Fahrgemeinschaft“ gebildet, so können wir im Zug noch einige dienstliche Dinge besprechen und Ideen austauschen.

Präsident des Deutschen Städtetages ist der Münchner Oberbürgerbürgermeister Christian Ude, seine Stellvertreterin Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth. Der Deutsche Städtetag ist der größte kommunale Spitzenverband in Deutschland. In ihm haben sich circa 4.300 Städte und Gemeinden mit insgesamt rund 51 Millionen Einwohnern zusammen geschlossen. Der Deutsche Städtetag vertritt aktiv die kommunale Selbstverwaltung. Er nimmt die Interessen der Städte gegenüber Bundesregierung, Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und zahlreichen Organisationen wahr. Dabei nimmt er Einfluss auf die Gesetzgebung, fördert eine moderne Verwaltung und erarbeitet mit den Städten Konzepte für neue kommunalpolitische Herausforderungen.

In meinem Blog werde ich über die Versammlung berichten!

Bürgermeistersprechstunde auf dem Wochenmarkt am Hagemannplatz


Der Wochen-markt am Hage-mannplatz feiert seinen ersten Geburtstag. Zur kleinen Jubiläumsfeier hatte die Marktgilde die Idee zu einer Bürgermeistersprechstunde mit Kaffee und Kuchen. Ich habe der Anfrage sofort zugestimmt, denn ich bin gern vor Ort und suche das direkte Gespräch mit den Bürgern. So dauerte die Sprechstunde auch deutlich länger als nur eine Stunde. Ein gutes Dutzend Bürgergespräche konnte ich führen und habe einmal mehr festgestellt: Der Bürgermeister gehört regelmäßig auf die Straße, um zu sehen, hören und mitzuerleben wo es juckt oder auch, wo es gut läuft.

Die häufigsten Anfragen kamen bezüglich Verkehrsfragen, vor allem der Parkregelungen am Hagemannplatz, auch wurde oft über die Edeka-Erweiterung diskutiert und die Frage, was nun am Klostergrund geschieht. Nach der Sprechstunde nutzte ich die Zeit, mit den Markthändlern zu sprechen. Edwin Gartmann und Kai Even von der Markgilde sehen den Umzug positiv. Zehn bis zwölg Händler sind regelmäßig dort und verkaufen Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und Backwaren. Die Frequenz ist höher als früher vor dem Rathaus. Die Neugestaltungs des Hagemannplatzes wird damit immer mehr zum Erfolg. In Kürze eröffnet auch der neue Spielplatz dort.

Der Wochenmarkt am Hagemannplatz findet jeden Freitag von 14 bis 18 Uhr statt. Die Bürgersprechstunde unter freiem Himmel hat den Bürgern und mir gut gefallen - sie soll bald wiederholt werden.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Wasserfachbeirat der Purena tagte in Klein Süntel


Einen Einblick in die Wasserversorgung unserer Region gab heute die Fachbeiratssitzung der Purena. Die Gemeinde wird von dem Unternehmen mit Frischwasser beliefert und ist zu einem geringen Teil auch Gesellschafter. Im Wasserwerk Klein Süntel informierte ich mich heute am Nachmittag über den Stand der Technik - auch wenn es nur Anschauungsunterricht war, denn unser Wasser stammt nicht aus Deister und Süntel, sondern ist besonders weiches Harzwasser. Auf der Brunnenanlage im Wald werden im Jahr 680.000 m³ Wasser gefördert. Das gleicht ungefähr dem Jahresverbrauch Wennigsens in 2008. Das Rohwasser wird aus einer Tiefe von 100 Metern gewonnen und zunächst von Eisen und Mangan befreit, bevor es zum Verbraucher kommt.

Nach der Besichtigung gab die Purena die Baumaßnahmen für dieses Jahr bekannt: In Degersen wird derzeit in der Danquardstraße 340 Meter Wasserleitung erneuert. In Sorsum die Versorgungsleitung der Weetzener Straße uns in Bredenbeck die Schul- sowie die Jahnstraße (rund 800 Meter). Zudem wird die Löschwasserversorgung für die Ortschaft Steinkrug verbessert. Fertig gestellt im vergangenen Jahr wurde die Versorgung für das Neubaugebiet Langes Feld in Wennigsen sowie vier Straßen in Wennigsen, eine in der Wennigser Mark und eine in Argestorf.

| Infos zu Wennigsens Wasserqualität gibt dieses pdf-Dokument der Purena |

Samstag, 2. Mai 2009

Der VVV Wennigsen ist online

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Wennigsen ist online! Herzlichen Glückwunsch an den Vorstand und die Macher dieser Seite. Sie sieht gut aus und hat die wichtigsten Broschüren sowie Infos rund um den VVV im Internet abrufbar.

Hier aus Auszug aus meinem Grußwort zu der Seite, das in Kürze auch online stehen wird: "Der VVV ist ein Verein mit langer Tradition. Seit 1896 gestaltet er das Erscheinungsbild Wennigsens. Seitdem er im Jahr 2007 mit neuem Leben erfüllt wurde, hat er zahlreiche Marksteine gesetzt: Der Wanderweg „Grüner Faden“ führt zu den Besonderheiten des Ortes. Die „Grüne Kette“ lädt dazu ein, das herrliche Deistervorland mit dem Fahrrad zu entdecken. Die Betreuung von ehrenamtlichen Grünpaten sowie die Teilnahme an der Aktion Gartenregion zeichnen den Verein aus. Er stärkt Wennigsen als einen der führenden Naherholungsstandorte im Calenberger Land. Die Mitglieder bemühen sich um den Ort, seine historischen Wurzeln und sein heutiges Erscheinungsbild. Dank der Arbeit des Vereins fühlen sich auswärtige Gäste in Wennigsen wohl; bei uns „Einheimischen“ stärkt seine Arbeit die Identifikation mit unserer schönen Gemeinde. Ich danke dem VVV herzlich für das Engagement für unser Wennigsen!"