Donnerstag, 10. September 2009

"Ein Roman?"


Als hauptamtlicher Kommunalpolitiker muss man von Zeit zu Zeit einen humoristischen Blick auf seinesgleichen werfen. Durch eine Anzeige im Literaturteil einer Sonntagszeitung wurde ich auf ein Buch aufmerksam, dessen Untertitel lautet: "Provinzpolitiker unter sich". Meine Neugierde war geweckt und seit heute bin ich Besitzer des Werkes "Eine Frage der politischen Hygiene" aus der Feder von Heiner Wehn. 171 bitterböse und herzhaft humoristische Seiten über örtliche Politik füllen in den nächsten Tagen meine Freizeit!

Der Roman ist laut Klappentext "nicht für die Bundes- oder Landesvorsitzenden, sondern für die Kreis- und Ortsverbände geschrieben worden. Es ist ein Heldengesang auf ganz und gar nicht heroische Gestalten, da es sich um Leute dreht, die zum allergrößten Teil niemals irgendeine Pründe oder einen lukrativen Posten ergattern werden, egal in welcher Partei." Das interessiert natürlich auch einen parteilosen Kommunalpolitiker!

Kapitel 1: Aufbruchstimmung. Voller Neugierde habe ich eben im Treppenhaus schon Bekanntschaft mit Protagonist Edgar Müller-Ullmann, genannt EMU, gemacht. Heute abend werde ich mich gleich Kapitel 2 Die höchste Form der Beleidigung widmen...

Wer selbst lesen und schmunzeln möchte: Heiner Wehn, Eine Frage der politischen Hygiene, edition infopress, 176 Seiten, gebunden, € 24,80.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ihre Meinung ist mir wichtig - vielen Dank, dass Sie einen Kommentar hinterlassen möchten. Nach dem Eintrag wird dieser zur Freigabe zunächst auf Spam, Unflätiges oder Verstöße gegen die "Netiquette" geprüft. Ich bemühe mich, die Kommentare umgehend freizugeben.