Dienstag, 31. August 2010

Tauchereinsatz im Klärbecken

Heute nachmittag ging's auf die Kläranlage in Evestorf. Seit gestern ist zur Entschlammung der zwei Klärbecken ein Taucherteam im Einsatz. Im Zuge der Entlastung der Kläranlage hat der Rat der Gemeinde Wennigsen nicht nur den Bau eines Speicherbeckens beschlossen, sondern ein umfangreiches Maßnahmepaket zur Stabilisierung des Betriebes. Dieses wird derzeit umgesetzt. Einer der wichtigsten Punkte ist die Entschlammung und Entsandung der Nachklärbecken. Am Freitag hatten wir aufgrund des Starkregens noch Sorgen, ob die Aktion überhaupt starten kann. Mittlerweile sind aber die zwei Taucher im Einsatz und reinigen abwechselnd den Boden der Becken. Eine Schicht dauert fünf Stunden, dann ist der andere dran. Der Schlamm wird nach dem Abpumpen entwässert und gepresst und landet im Container. Sieht übrigens aus wie bester Gartenhumus aus dem Baumarkt. Angeblich hochbekömmlich für Tomatenpflanzen, wurde mir heute gesagt.

Im Anschluss gab's noch schnell eine Besprechung mit dem beauftragten Ingenieurbüro und ein Käffchen vom örtlichen Schnellrestaurant. Dann fuhr ich zurück ins Büro, wo die nächste Baustelle wartete: Fortgang des Baus der Hackschnitzelheizung der Gesamtschule.

Montag, 30. August 2010

Zweites Wennigser Musikfestival


Wennigsen feiert sein zweites Musikfestival! Vom 18. September bis zum 6. November sind drei tolle musikalische Abende geplant. Den Auftakt macht die Jazznacht im Gasthaus „Zur Tenne“, das sich mit Live-Musik in rustikaler Atmosphäre bereits einen Namen gemacht hat. Es folgt ebenfalls dort eine Rocknacht und schließlich der Abschluss im historischen Klostersaal, wo unter anderem der Ausnahmepianist Sunghoon Hwang aus Südkorea auftritt.


Mehr als 100 Musikerinnen und Musiker sorgen für Stimmung. Der Nachwuchs hat ebenso seinen Platz wie die namhaften Bands Jane und Artossa oder die Musik von Kurt Klose. Besonders bemerkenswert ist, dass bei diesem Festival auch eine integrative Band spielt. Die „Macher von der Basis“ sind eine Combo, deren Wurzeln in der Förderschule Paul-Moor in Wunstorf liegen. Jugendliche mit und ohne Behinderung musizieren gemeinsam. Der Ruf, den sie sich mittlerweile in der Region erspielt haben, zeigt, wie erfolgreich das Projekt ist.


Plakatpräsentation mit Roland Weller
Als Bürgermeister freue ich mich, dass das so erfolgreiche Festival nach zwei Jahren wieder auf diesem hohen Niveau auf die Beine gestellt wurde. Dem Musiker und Wennigser Bürger Roland Weller möchte ich dafür herzlich danken. Ihn gelingt es, aus Rock, Jazz und Klassik ein rundes Programm auf die Beine zu stellen. Unzählige Stunden sind in die Vorbereitung geflossen, dafür die Anerkennung der Gemeinde.


Das Fest kann sich weit über die Grenzen unserer Kommune und der Region Hannover hinaus sehen lassen. Dies wäre nicht möglich ohne die Sponsoren und Unterstützer! Ihnen herzlichen Dank für die großzügige Investition in die Kultur der Gemeinde. Veranstaltungen wie dieses Festival bereichern und prägen das Leben Wennigsens und machen das „gewisse Etwas“ des Ortes aus!


Wennigsen freut sich auf das Festival, auf junge wie etabliere Musikerinnen und Musiker und natürlich auf Sie als Gast!




Mittwoch, 18. August 2010

„Tonnen machen vieles einfacher“ - Hannoversche Allgemeine

LINK: „Tonnen machen vieles einfacher“ HAZ

So werden also plötzlich Debatten ins Leben gerufen. Klingelte doch vor rund einer Woche mein Telefon im Rathaus. Redakteur Mathias Klein der HAZ fragte, was ich denn zur Frage Sack oder Tonne zu sagen hätte. Da das Thema derzeit eigentlich keines ist, konnte ich mich ebenso überrascht wie verwundert kurz fassen. Vor zwei Jahren ist dieses politisch kurz "an"-diskutiert worden. Es zeigte sich in Wennigsen ein zweigeteiltes Meinungsbild: Neubürger, vor allem aus der Stadt zugezogene, sind der Tonne sehr zugetan. Die Mehrzahl der Wennigserinnen und Wennigser mochte aber den Sack lieber. Dies liegt vor allem daran, dass eine Vielzahl an Eigenheimbesitzern keinen Platz für die Tonne vorhalten möchte oder kann. Auch sind unsere Baugebiete nicht auf die Tonnenabfuhr ausgelegt. Die Sackabfuhr hat sich gerade in der ländlichen Siedlungsstruktur bewährt. Mit der Umstellung des Sammelsystems auf verschiedene Säcke wie Papier, Bio, Restmüll oder Verpackung ist ein bisschen Bewegung in die Sache gekommen. Vielen stört mittlerweile viele herumfliegende Abfallsack mit Plastikmüll. Zum anderen ist durch die Einführung der Papiertonne die Akzeptanz der Tonne gestiegen. Ich stelle auf diese Seite eine Umfrage. Repräsentativ wird sie zwar nicht sein, aber vielleicht bietet sie dennoch einen Erkenntnisgewinn. Die Umfrage findet sich rechts und läuft zehn Tage lang bis zum 28. August.