Dienstag, 28. September 2010

Vertrag Bürgersolaranlage unterzeichnet

Wenig feierlich, ohne Öffentlichkeit, aber immerhin bei einer Tasse Kaffee: Den Vertrag für die Bürgersolaranlage haben heute Herr Lau und ich unterzeichnet. Als Vertreter der "Solarkraft Wennigsen GbR" hat er nun genügend Interessenten beisammen. In Kürze soll ökologischer Strom auf dem Rathausdach produziert und eingespeist werden. Im Hintergrund des Bildes: Unser Klimaschutzbeauftragter D. Krüger-Nedde, der das Projekt mit ins Leben gerufen und begleitet hat. Wer Interesse an einer Beteiligung an Solarstrom hat: Sobald das Feuerwehrgerätehaus steht, soll auch dieses eine Solaranlage erhalten.

Freitag, 17. September 2010

Feuerwehrgerätehaus: Aufträge sind raus!

Das Beweisfoto, geschossen mit der Handykamera. Zwei seit Jahren heiß ersehnte Unter-schriftenmappen sind gestern und heute auf meinem Tisch gelandet, gut gefüllt mit gelben Zetteln. Die Auftragsvergaben für das Feuer-wehrgerätehaus Wennigsen habe ich mit großer Freude unterzeichnet. Gestern standen zunächst die öffentlich ausgeschriebenen Aufträge an. Dazu zählten zum Beispiel rund eine Viertelmillion für die Erd- und Tiefbauarbeiten. Heute sind die beschränkten Vergaben in die Post gegangen. Am Dienstag hatte der VA in einer Sondersitzung die Auftragsvergaben beschlossen - einstimmig. Mit rund 1,6 Millionen Euro liegen wir derzeit kostenmäßig gut unter der angestrebten Deckelung von zwei Millionen Euro. Aber auch hier zählt die alte Weisheit: Abgerechnet wird am Ende. Im Oktober jedenfalls soll es losgehen. Die Bagger müssen zunächst das Grundstück herrichten. Wann Grundsteinlegung sein wird, ist noch offen.

Freitag, 10. September 2010

Familienzentrum Vogelnest auf den Weg gebracht

Nach Ratssitzungen bin ich meist aufgewühlt und kann nicht schlafen. Das ist aber ein guter Zeitpunkt zu bloggen. Man fiebert auf die entscheidenden Momente hin, in denen die Vorlagen, die man dem Rat zur Beschlussfassung vorlegt, ihre Stunde der Wahrheit erleben. Diese wurden in den zurückliegenden Wochen und Monaten erarbeitet, haben die Fachausschüsse hinter sich gebracht und müssen nun verabschiedet werden. Heute liefen die ersten Vorlagen unstreitig durch: Umbildung des Bauausschusses, Bestellung der Wahlleitung der Kommunalwahl, künftige Umlage der Volkshochschule und weitere Punkte. Da es auch keinen Grund für nennenswerte Widersprüche gab, sind die Beschlussempfehlungen bereits so durch die Ausschüsse gelaufen.

Aber die kniffeligste Frage war die der Kostenbegrenzung des künftigen Familienzentrums Vogelnest. In einem sehr frühen Stadium der Planung sollte eine Obergrenze eingezogen werden. Das ist natürlich gut und sinnvoll, um später vor bösen Überraschungen gefeit zu sein. Andererseits muss auch der Fehler vermieden werden wie er beim Feuerwehrgerätehaus gemacht wurde, dass lediglich politisch über Zahlen diskutiert wird, die an der Praxis vorbeigehen. Beim Vogelnest drohte diese Gefahr durch energetisch hohe Standards - Passivhaus - und den Wunsch, so günstig wie möglich zu bauen. Zugleich musste für einen Fördermittelantrag ein planerischer Markstein gesetzt werden, der das Grobkonzept beschließt.
Zunächst deutete sich eine Mehrheit von 13:12 Stimmen an für einen Kompromissvorschlag, den ich nach den Ausschüssen erarbeitet hatte. Aber es drohte, eng zu werden. Ein Ratsmitglied erschien eigens zur Abstimmung: 13:13. Kompromisse wurden gesucht, die Fachplaner noch einmal befragt, Fraktionsvorsitzende rauften sich zusammen und letztendlich stand der Kompromiss: 2,5 Millionen Euro als Obergrenze und ein Standard, der im wesentlichen durch Passivhausbauweise bedingt ist.

Willensbildung und Kompromissfindung hat funktioniert - das "Vogelnest" geht seinen Weg! Nur müde bin ich um 1:56 Uhr immer noch nicht...