Dienstag, 30. November 2010

Radwegbeleuchtung Holtensen brennt

Letzte Handreichungen am Sicherungskasten und dann war es soweit: Gestern um 18:30 Uhr haben wir die Lampen zum S-Bahnhof Holtensen angeschaltet. Ortsbürgermeister, Mitglieder des Ortsrates, Anlieger, Mitarbeiter aus dem Rathaus und von der e.on-Avacon waren die ersten, die das neue Licht bestaunten. Damit ist der Wunsch der Holtenser nach fast 30 Jahren in Erfüllung gegangen. Die neuen "CosmoPolis"-Lampen sind echte Effizienzmeister - sie benötigen nur 60 Watt und sind eigens zur Wegeausleuchtung konstruiert. Kostenpunkt: insgesamt 70.000 Euro. Siehe auch dieser Eintrag.

Montag, 29. November 2010

Brücke am Heimatmuseum wird erneuert

Heute haben die Bauarbeiten zur Erneuerung der Brücke am Wennigser Heimatmuseum begonnen. Ich war heute Nachmittag vor Ort und habe mir die Handwerksarbeiten angeschaut. Die Brücke ist seit rund zwei Jahren gesperrt. Dank der Arbeit von Christian Mainka, der Fördergelder zur Wiederherstellung der Brücke eingeworben hat, hat nun eine Barsinghäuser Fachfirma mit den Tischlerarbeiten begonnen. Gefördert wird die 28.000 Euro teure Maßnahme von der Region Hannover mit 5.000 Euro sowie der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften mit 9.200 Euro, da die Brücke im Bereich des "Grünen W" liegt und die Wegeführung für die Naherholung Relevanz hat. Bei der Auswahl des Holzes ist zertifiziertes Tropenholz zum Einsatz gekommen (FSC-Siegel). Die Brücke sollte damit "die nächsten einhundert Jahre halten", sagte mir ein Handwerker vor Ort. Sofern es nun nicht allzu stark wintert, ist mit einer Bauzeit von zwei Wochen zu rechnen.

Freitag, 26. November 2010

Bürgersolaranlage wird errichtet

Die ersten Schneeflocken fallen, doch am Rathaus wird noch fleißig gearbeitet. Die erste Wennigser Bürgersolaranlage wird derzeit auf dem Dach unseres Gemeindezentrums errichtet. Um die Arbeiten zu ermöglichen, dient ein Gerüst an der südlichen Fassade als Arbeitsplattform. Auf dem Dach werden die Streben gesetzt, die später die Solarpanele tragen sollen. Nachdem ich Ende September mit Herrn Lau von der "Solarkraft Wennigsen GbR" die Verträge unterzeichnet hatte, sind nun die Bauarbeiter am Zuge. In Kürze wird der Strom aus erneuerbarer Energie eingespeist. Wie die Presse bereits berichtete [Link], wird fortan auf 300 Quadratmetern Solarstrom erzeut. Die Anlage wird eine Leistung von 26,8kWp (Kilowattpeak) erreichen. Das Investitionsvolumen der Anteilseigner liegt bei rund 85.000 Euro. Der Errichtung voraus gegangen war ein Beschluss des Gemeinderates, dass das Dach des Hauses aus statischen Gründen für 5.000 Euro verstärkt werden sollte. Alle Fraktionen hatten sich einmütig für die Anlage mit Bürgerbeteiligung auf dem Rathausdach ausgesprochen.
Noch ist das südliche Rathausdach
rot im Luftbild zu erkennen. Quelle: google.earth

Mittwoch, 24. November 2010

Die Sache mit den Füchsen


Heute erreichte mich eine interessante Email aus Kreisen des Wennigser Hegeringes. Eine gute Nachricht, die ich hier wiedergeben und zugleich "die Sache mit den Füchsen" einmal grundsätzlich ansprechen möchte.

Also ersteinmal die richtig gute Nachricht: Der Fachbereich Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover teilte der örtlichen Jägerschaft mit, dass das flächendeckende Tollwut-Monitoruing der Füchse in der Region Hannover entfällt. Deutschland gilt seit April 2008 als frei von Tollwut. Damit ist also vorerst auch bei uns am Deister die auch für Hunde und sogar Menschen lebensgefährliche Seuche kein Thema mehr. Weiter wurde mitgeteilt, dass eine routinemäßige Untersuchung von erlegten Füchsen nicht mehr stattfindet. Allerdings soll künftig verstärkt auf erkrankte, verhaltensgestörte oder anderweitig auffällige Marderhunde und Waschbären durch die Jägerinnen und Jäger geachtet werden. Allen Jagdausübungsberechtigten, die jahrelang bei der Untersuchung der Füchse aktiv mitgearbeitet haben, danke die Region Hannover.

Nun das Weitere: Der vergangene Winter galt als besonders hart und auch bei uns in der Gemeinde war das Thema Füchse in Wohngebieten eines. Nun steht wieder ein Winter vor der Tür, der erste Schnee liegt bereits im Deister. Vor allem in den waldnahen Ortsteilen Waldkater und der Wennigser Mark haben Tierfreunde in ihren Gärten die Füchse mit reichlich Nahrung versorgt. Im Frühjahr hatte ich als Bürgermeister eine Vielzahl an besorgten Emails und Anfragen auf dem Tisch. Vor allem Familien mit Kindern haben Angst vor allzu anhänglich gewordenen Füchsen. Auch wenn Tollwut kein Thema ist, so sind es der Fuchsbandwurm und andere mögliche Krankheiten durchaus noch. Bitte beachten Sie daher, dass Füchse Wildtiere sind und dies auch bleiben sollten! Auch ohne menschliches Zutun hat die Art "vulpes vulpes" harte Winter überlegt und wird dies als Kulturfolger auch weiterhin tun. (Foto oben: Wikipedia)

Samstag, 20. November 2010

Ausschreibung des Märker Radweges

Welch freudige Nachricht das Internet bereithält! Beim Durchstöbern von Twitter-Meldungen über Wennigsen heute morgen stieß ich auf die Ausschreibung für den Neubau des Radweges zwischen Wennigsen und der Wennigser Mark. Ausschreibende ist die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover. Ausgeschrieben zum Radwegebau sind Erd-, Strassenbau- und Entwässerungsarbeiten. Beginn der Tiefbauarbeiten soll sein der 15. März 2011, das Bauende ist terminiert für den 15. Juli 2011. Die vorbereitenden Maßnahmen wie die Vermessung sind bereits gelaufen, auch das Beschneiden und gegebenenfalls Entfernen der Bäume und Sträucher soll noch in diesem Jahr geschehen. Die Infos für Interessierte Unternehmen gibt es hier: Link. Um den Radwegebau zu forcieren haben wir im vergangenen Jahr die Grundstücke gekauft und in diesem Jahr die Bauerlaubnisverträge mit den Nachbarn, denen die anliegenden Flurstücke gehören, zur Unterschrift gebracht. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an alle Beteiligten - von den Landwirten bis zur Landesbehörde. Die Verhandlungen waren ein hartes Stück Arbeit, erinnere ich mich. Es ging um ein Bündel an Themen, nicht nur den Landverkauf. Auch Ausgleichsflächen, Drainagen und anderes musste mit einbezogen werden. Fleißig hatte vor allem der damalige Ortsbürgermeister der Mark, Uwe Degenhardt, mitgewirkt. Die Region Hannover als Planfeststellungsbehörde hat ebenfalls ihren Teil getan, dass das Projekt voran geht. Nun heißt es Daumendrücken, dass alles zügig umgesetzt werden kann.

Donnerstag, 18. November 2010

Herzlichen Glückwunsch DLZ!

Herzlichen Glückwunsch an die




Morgen feiert unsere Lokalzeitung 125 Jahre Ihres Bestehens.

Dazu mein Grußwort, hier als Glückwunsch vorab im Blog:

Liebe Leserinnen und Leser der Deister-Leine-Zeitung,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!


Die Deister-Leine-Zeitung feiert 125. Geburtstag. Dazu möchte ich im Namen der Gemeinde Wennigsen (Deister) herzlich gratulieren. Die Zeitung ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens unserer Gemeinde und unserer acht Ortschaften. Seit weit mehr als einem Jahrhundert informiert die Deister-Leine-Zeitung über das tägliche Geschehen. Sei es im politischen, kulturellen, sportlichen Bereich oder in kleinen Anekdoten zum Alltag im Calenberger Land – die Zeitung ist stets dabei, wenn es spannend wird.


125 Jahre Zeitungsgeschichte, darauf kann der Philipp Aug. Weinaug Verlag stolz sein! Die erste Druckerschwärze trocknete als Deutschland sprichwörtlich „noch einen Kaiser hatte“. Die technischen Umbrüche, die das Blatt seitdem mitgemacht hat, sind gewaltig: Gegen Ende des 19. Jahrhunderts steckte die Fotografie noch in den Kinderschuhen, Bleisatz wurde gegossen und die Druckverfahren waren mechanisch. Mittlerweile verbreitet die DLZ ihre Nachrichten auch im Internet, für Interessierte auf der ganzen Welt abrufbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Redaktion, Technik und im Kaufmännischen zeigen, dass Wandel in der Medienbranche eine Chance ist.


Die Deister-Leine-Zeitung muss sich veränderten technischen Gegebenheiten und neuen Lesegewohnheiten anpassen, um erfolgreich zu bleiben. Gerade ein kleines und regionales Blatt hat es dabei schwer, sich zu behaupten. Vor allem mit der exzellenten lokalen Berichterstattung schafft der Verlag dieses – denn eines bleibt über die Jahrzehnte gleich: Das Interesse der Menschen am Geschehen vor Ort. Unsere örtliche Gemeinschaft braucht Medien wie die DLZ! Sie informiert die Bürgerinnen und Bürger kompetent und sachkundig. Sie schafft die Möglichkeit zur Meinungsbildung und gibt Debatten eine Plattform.


Lassen Sie mich unter dem Stichwort „Qualitätsjournalismus“ einen persönlichen Dank aussprechen: Als junger Politiker muss man lernen, mit kritischen Federn umzugehen. Nicht bei jeder Entscheidung zeigt man ein glückliches Händchen und die Öffentlichkeit hat stets ein Recht auf Rechenschaft. Aber kritischer Journalismus trägt dazu bei, die politische Arbeit und Entscheidungsfindung kontinuierlich zu verbessern. Wenn es sein muss, nehmen Sie kein Blatt vor den Mund und bleiben dabei sachlich und fair.

Der Qualitätsjournalismus der DLZ zeigt sich auch in besonderer Gründlichkeit: Fatal in unserer immer komplexer und schneller werdenden Welt sind nachlässig recherchierte Fakten und unvollständig dargestellte Zusammenhänge. Dies weckt beim Leser falsche Hoffnungen und generiert zwangsläufig Enttäuschungen. Bei der Deister-Leine-Zeitung wird auf hohem journalistischem Niveau gearbeitet, um vielschichtige Themen sachkundig zu transportieren. Die Berichte weisen die nötige Länge auf, um gründlich zu sein und zugleich die nötige Kürze, um kurzweilig zu bleiben. Die Artikel sind poinitert, aber nicht reißerisch. Und vor allem: die Berichte sind sauber nachgeforscht und faktenreich. Dafür im Namen aller Leserinnen und Leser herzlichen Dank!


Herzlichen Glückwunsch und weiter so,
sagt Ihr Christoph Meineke

Mittwoch, 17. November 2010

Neue Wasserleitung zum Steinkrug

Heute abend um 17 Uhr hieß es "Wasser Marsch": Die erneuerte Trinkwasserleitung von Bredenbeck in den Ortsteil Steinkrug wurde feierlich geöffnet. Die für Wasserversorgung zuständige Purena GmbH und die Gemeinde haben damit eine wichtige Sanierungsmaßnahme an der Wennigser Infrastruktur abgeschlossen. 196 Bürgerinnen und Bürger des südlichsten Wennigser Ortsteils profitieren davon in doppelter Hinsicht. Zum einen steigt die Versorgungsqualität, zum anderen verbessert sich die Drucksituation auf der Leitung. Damit kann die Feuerwehr künftig schneller bei Hilfseinsätzen agieren. Als Jürgen Schodder den Hahn aufdrehte, waren deshalb auch der Gemeindebrandmeister, der Bredenbecker Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter anwesend. Ortsbürgermeisterin Bärbel Back lobte, dass bei der 400.000 Euro teuren Maßnahme die Bredenbecker so wenig wie möglich gestört wurden. Bei der mehr als zwei Kilometer langen Leitungen wurden weite Teile unterirdisch mit einem Bohrverfahren verlegt.

Die Purena GmbH hat damit ihre Verpflichtung aus dem Konzessionsvertrag, bis 2014 drei Millionen Euro in das Wennigser Wassernetz zu investieren, fast erfüllt. Derzeit liegt die Summe bereits bei 2,6 Millionen Euro. War nun eine Ortschaft an der Reihe, sind in 2011 größere Maßnahmen im Kernort geplant. Dazu gehört auch ein Leitungsprojekt in der Hauptstrasse. Hier geht's übrigens zu den aktuellen Daten der Wasseranalyse für Wennigsen: Link Analyse 09.

Foto oben: Der Ortsbrandmeister und ich werden einen ersten Blick auf das frisch gezapfte Wasser. Rechts: Die alten Leitungen aus den 1950er Jahren waren aus Metall. Die neuen Rohe sind als Polyethylen. 

Samstag, 13. November 2010

Fußgängerüberweg Sorsum eingeweiht

Der Ortsbürgermeister Rainer Müller-Nolting hatte es recherchiert: Die ersten Wünsche für einen Fußgängerüberweg an der Sorsumer Waldorf-Schule stammen aus dem Jahr 1996. 14 Jahre später haben wir nun endlich das Band durchgeschnitten! Ich wünsche nun allen Schülerinnen und Schülern eine sichere Querung der Landesstraße.

Warum hat's so lange gedauert? Weil viele Partner mit ins Boot geholt werden mussten. Die Straße ist eine Landesstraße, die Anordnung des Weges musste die Region als Straßenverkehrsbehörde durchführen, die Lampen setzten wir, die Verkehrswacht beteiligte sich an den Kosten und viele Details mehr.



Und für alle Beteiligten, vor allem für die Elterninitiative, war es ein langer Weg hin zu ein paar weißen Streifen... Bei Kaffee und Kuchen wurde der Weg zum Überweg in der Schulmensa abschließend noch einmal dargestellt (in der Bildmitte: Schulleiterin Feige-Oesker)

Montag, 8. November 2010

Lampen zum Bahnhof Holtensen werden gesetzt


Endlich ist es soweit: Die Lampen zum Bahnhof Holtensen werden gesetzt. Heute einen Termin vor Ort gehabt mit Ortsbürgermeister Friedrich Keimeyer und dem Leiter des Fachbereiches 1 im Rathaus, Olaf Fals. Zwei Mitarbeiter der Fachfirma waren vor Ort: einer kümmerte sich um das Einmessen der Standorte, ein zweiter bohrte die Kabelschächte. Auf einer großen Trommel lagert auf der derzeit gesperrten Landesstraße das Erdkabel. "Seit 29 Jahren ist diese Beleuchtung ein Wunsch des Ortes Holtensen", erklärte der Ortsbürgermeister vor Ort.

Der Bohrer bahnt einen Weg
für die Kabel in die Erde
Nachdem der Rat 60.000 Euro bereitgestellt hatte, haben wir im Rathaus gemeinsam mit unserem privatwirtschaftlichen Partner für die Straßenbeleuchtung, der e.on-Avacon, eine ungewöhnliche Vielzahl an Detailproblemen zu lösen gehabt. Dies gipfelte in der Anordnung der Region Hannover, die Straße während der Bauphase von einer Woche komplett zu sperren. Ab Ende dieser Woche ist dann ein beleuchteter - und dadurch auch sicherer  - Weg zum Bahnhof gewährleistet.