Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten

Schmücken des Weihnachtsbaumes 2010 im Wennigser Rathaus mit Kindern aus dem Kindergarten "Vogelnest".

Liebe Wennigserinnen und Wennigser!
     für unsere Gemeinde endet mit dem Weihnachtsfest und den letzten Tagen des Jahres ein ereignisreiches Jahr 2010. Viel ist auf den Weg gebracht worden oder kann mit Jahresablauf als "geschafft" angesehen werden. 
     All jenen möchte ich an dieser Stelle herzlichen Dank sagen, die sich für das Wohl unserer Gemeinde engagiert haben. Das vielfältige soziale, kulturelle, politische, sportliche oder karitative Engagement in unserer Gemeinde zeichnet Wennigsen aus. Ohne Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, und Ihr Engagement wäre unsere örtliche Gemeinschaft nicht so lebenswert.
     Auf diesem Wege möchte ich Ihnen und Ihren Familien frohe und besinnliche Weihnachtstage wünschen. Genießen Sie ein paar Tage der Ruhe und Einkehr.
     Genießen Sie unsere herrlich verschneite Deisterlandschaft, atmen Sie durch und dann heißt es mit Schwung "Auf ins Jahr 2011"!
      Herzlichst, 
     Ihr Christoph Meineke

Dienstag, 21. Dezember 2010

"Furioser Jahresendspurt"

Gestern Mittag habe ich in Holtensen das "Jahrespressegespräch" geführt. Dabei wurden der Presse die Statistiken des Jahres 2010 für Wennigsen übergeben. Dazu gehörten auf 11 Seiten die aktuellen Einwohnerzahlen, Zahlen über Ordnungswidrigkeiten oder Sozialanträge ebenso wie Rückschau und Ausblick über die wichtigsten Projekte. Heinz Mießen von der Deister-Leine-Zeitung hat dazu heute prägnant über den Endspurt des Jahres 2010 berichtet:

"Hartes und Kräfte zehrendes Jahr mit furiosem Endspurt"

Wennigsen (mi). Trotz eines nicht gerade zufriedenstellenden Haushalts zog Bürgermeister Christoph Meineke gestern in einer Pressekonferenz eine äußerst positive Bilanz für das fast abgelaufene Jahr und blickte zuversichtlich in die Zukunft.
     „Es war ein hartes und Kräfte zehrendes Jahr mit einem furiosen Endspurt. Große Projekte wurden auf den Weg gebracht“, betonte Christoph Meineke. Er verteilte viel Lob an die Fraktionen im Rat, mit denen er eine gute Zusammenarbeit pflegt. „Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind“, so Meineke.
     Für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung hatte er ebenso anerkennende Worte parat wie für die Zusammenarbeit mit einigen Landtagsabgeordneten und Verantwortlichen anderer Behörden, angefangen von der Region bis zur Straßenbaubehörde. Besonders hob Meineke den Radwegebau zwischen Wennigsen, Sorsum und der Wennigser Mark hervor. „Doch auch andere Projekte sind auf einem guten Weg“, meinte Meineke und nannte die Entscheidung über Maßnahmen zur Erweiterung der Kläranlage. Auch die Abarbeitung des Konjunkturprogramms II sei beispielhaft gelaufen.
     Auf die Ratsentscheidung über die Planungen zum neuen Kindergarten Vogelnest mit Familienzentrum ist der Bürgermeister besonders stolz. Er geht davon aus, dass 2011 die Neubauphase beginnen und 2012 dort Einzug gehalten werden kann.
     Auch das Dauerthema Feuerwehrgerätehaus sei so gut wie erledigt. Nachdem die Wennigser Ortswehr rund 30 Jahre mit einem Provisorium fertig werden musste, wird es im kommenden Jahr eine neue Heimat für die Brandschützer geben. Der Grundstein ist gelegt, die Fertigstellung nur noch eine Frage der Zeit. Auch an dem Anbau von mehreren Klassenräumen an die Sporthalle der Sophie-Scholl-Gesamtschule wird seit Ende August gearbeitet. und die Fertigstellung ist zum neuen Schuljahr 2011/2012 geplant. Ebenso gehört die Fertigstellung der Rad- und Fußwegbeleuchtung von Holtensen zum Bahnhof für Meineke nach jahrzehntelanger Forderung in die Erfolgsschublade. Der Endausbau der Straße am Markt in Bredenbeck ist ebenso erfolgt wie der Abschluss der Bauleitplanung für das Baugebiet Gartenstraße/Bergmannstraße.
Die Firma Laverana hat eine Lösung gefunden, durch die der Hauptsitz des Unternehmens in Wennigsen verbleiben kann.
     Der Bürgermeister verkennt aber auch nicht, dass noch große Probleme gelöst werden müssen. Die Fortführung der Bauleitplanungen zum Baugebiet Klostergrund, der Erweiterung des Edeka-Marktes sowie der Ausfertigung des Baugebietes Vörier Berg, Teil II in Holtensen und im Steinkrug stehen an. „Wir sollten uns im kommenden Jahr intensiver mit langfristigen Themen wie dem demografischen Wandel und der Kinderbetreuung befassen“, betonte Meineke. Negativ für kleinere Kommunen bewertete Bürgermeister Meineke das neue Kommunalverfassungsgesetz.

Samstag, 18. Dezember 2010

Die Spuren historischer Industriekultur

Für all jene, die sich für unsere örtliche Geschichte interessieren und für Industriekultur in der Region Hannover gibt's rechtzeitig zum Weihnachtsfest zwei Dinge, die ich auf meinem Blog empfehlen möchte: Erstens ein Buch für unter den Tannenbaum und zweitens einen Spaziergang für gegen den Weihnachtsspeck.

Das Buch: "Kali, Kohle und Kanal" - so heisst das Werk, dass den Aufstieg der Region Hannover zu einem der wichtigsten Industriezentren Deutschlands des 19. und frühen 20. Jahrhunderts dokumentiert. Es ist in dieser Woche in Hannover im Historischem Museum präsentiert worden. Ich bin schon sehr gespannt darauf, es endlich durchzublättern. Herausgeber ist Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover. Er ist Wennigsen sehr verbunden und hat auch die Festrede zum 40-jährigen Gemeindejubiläum gehalten. Auf mehr als 300 Seiten und mit über 240 aktuellen und historischen Aufnahmen beleuchten Herausgeber und das Autorenteam Christiane Schröder, Sid Auffarth und Manfred Kohler 150 Jahre Industriekultur in Hannover und dem Umland. Das Buch aus dem Hinstorff-Verlag | Link | ist in die Oberkapitel Industrie, Energie und Wasser sowie Verkehr gegliedert. Die Anfänge der Zuckerindustrie in Gehrden, unterirdische Bergbauwelten in Barsinghausen oder Sehnde, Branntweinbrennereien in Wennigsen oder der Wedemark werden ebenso berücksichtigt wie die alten hannoverschen Arbeiterquartiere in Ricklingen und Limmer. Begleitend zum Buch hat die Region Hannover außerdem fünf Routen der Industriekultur ausgearbeitet, auf denen Interessierte bei Spaziergängen, Radfahrten oder Wanderungen in vergangene Arbeits- und Alltagwelten eintauchen können. Und da sind wir auch schon bei Punkt zwei:

Knigge'sche Glashütte Steinkrug
Der Spaziergang: Ein etwa 10 Kilometer langer Weg führt vom Rittergut Bredenbeck zum Hermannshof nach Völksen durch den östlichen Deister. Ohne diesen gut 20 Kilometer langen Höhenzug ist die industrielle Entwicklung der Region Hannover kaum vorstellbar. Er war der größte Rohstofflieferant und lieferte neben Baumaterial  und Werkstoffen wie Holz, Stein oder Kalk auch Steinkohle als wertvollen Brennstoff.  Diesen natürlich begünstigten Vorteil machte sich unter anderem Freiherr Wilhelm Carl Ernst Knigge (1771-1839), der auf dem Gut Bredenbeck lebte, wirtschaftlich zu nutze. Er ließ im familieneigenen Bredenbecker Forst ab 1804 Kohle abbauen, die Holz als Energieträger in Kalk- und Branntweinbrennereien, Schmieden oder Salinen zunehmend als Brennstoffe ersetzte. So sicherte er sich frühzeitig den Einstieg in lukrative neue Gewerbezweige und sorgte dafür, dass seine neu gegründeten Betriebe – wie das Kalkwerk in Bredenbeck oder die Glashütte in Steinkrug - zu den wichtigsten Abnehmern seiner Kohlegruben und zugleich die Haupterwerbsquellen im östlichen Deister wurden. Den Link zum sehr gut ausgearbeiteten Spaziergang gibt es auf der Internetseite der Region Hannover: 
http://www.hannover.de/region/naherholung/industriekultur/knigge/index.html

Montag, 13. Dezember 2010

Wennigser Umweltpreis 2010 geht an den Fischereiverein

Der Umweltpreis der Gemeinde Wennigsen geht in diesem Jahr an den Fischereiverein Wennigsen e.V. ! Heute Abend, während der letzten Sitzung dieses Jahres des Ausschusses für Umwelt und Naherholung, haben der Vorsitzende Joachim Batke und ich die Urkunde und ein kleines Präsent überreicht. Vereinsvorsitzender Armin Kremmin erschien gemeinsam mit zwei jungen Vertretern des Vereinsnachwuchs'. Ausgewählt hat der Umweltausschuss des Gemeinderates den Verein, weil dieser vorbildlich seine örtlichen Gewässer pflegt und unterhält. Darüber hinaus engagiert er sich mit zahlreichen Flächen bei der Landschaftspflege. Seine Jugendarbeit ist vorblichlich. So bietet der Verein im Rahmen unseres Ferienpasses zum Beispiel Aktionen an, um Jugendlichen den Umgang mit Natur und Umwelt und dem Thema Fischerei näher zu bringen. Regelmäßig veranstaltet der Verein ein "Minifischen" für Kinder und Jugendliche Der Verein besteht seit mehr als 50 Jahren und hat bereits im Jahr 1994 den Umweltpreis errungen! | Link zum Verein |

Sonntag, 12. Dezember 2010

Zum Bau eines Radweges: Bäume vor Ortseingang Sorsum gefällt

Ich kann mich nicht erinnern, dass mich das Fällen von gesunden Bäumen jemals erfreut hätte. In diesem Falle aber war ich richtig froh, dass noch vor Weihnachten die Kettensäge Fakten geschaffen hat. Auf dem Weg nach Sorsum musste ich gleich anhalten, aussteigen und ein Foto machen. Das Entfernen der Linden ist der erste sichtbare Schritt zum Bau des Radweges zwischen Wennigsen und Sorsum entlang der Landesstraße 391. Zuvor ist im Hintergrund fleißig gearbeitet worden. Nach außen hin sichtbar wurde dies zum Beispiel in unseren "Amtlichen Bekanntmachungen" zum Planfeststellungsverfahren. Dieses zum Bau zwingend notwendige Genehmigungsverfahren | Wikipedia erklärts | hat die Region Hannover als zuständige Behörde kürzlich beendet. Die Auslegungsfrist des Planfeststellungsbeschlusses ist mittlerweile abgelaufen, darin ist der sofortige Vollzug angeordnet worden. Danke ans Land Niedersachsen, das Wort gehalten und noch in diesem Jahr der formelle Maßnahmebeginn eingeleitet wurde. Danke auch an die Region Hannover für die zügige Planfeststellung. Für Wennigsen und Sorsum ist damit ein riesiger Schritt getan. Der Radweg wird seit Jahren gefordert, häufig demonstierten Sorsumer und Wennigser für den Bau | Link |. Zum Baubeginn ist aber noch einiges an Arbeit nötig, unter anderem Grundstücksverhandlungen. Der Lückenschluss im Radwegenetz verbessert unter anderem die Verkehrssicherheit der Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule. Von Anfang meiner Amtszeit an, habe ich mich sehr für dieses Projekt engagiert. Wenn man wie heute sieht, dass es voran geht, dann arbeitet man mit Freude weiter mit den beteiligten Behörden zusammen, um den Bau so reibungslos wie möglich zu machen.
A propos Bäume: Keine Sorge, im Planfeststellungsbeschluss sind umfangreiche Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen sowohl für das Fällen des "Straßenbegleitgrüns" als auch für die Bodenversiegelung vorgesehen.

Freitag, 10. Dezember 2010

Brand an Sporthalle der Sophie-Scholl-Gesamtschule Wennigsen



Seit drei Wochen steht ein Feuerwehr-Termin in meinem Kalender: Übergabe von drei Einsatzfahrzeugen an die Freiwillige Feuerwehr, zwei für die Ortswehr Argestorf, eines für die Ortswehr Wennigsen. Beginn: 16 Uhr in Argestorf am Gerätehaus, Lübecker Strasse. Ein "TSF-W" und einen Gerätewagen für Argestorf sowie einen Mannschaftstransportwagen für die Wennigser Wehr werde ich feierlich übergeben.

In meiner Wohnung in Degersen, es ist halb vier, meine Jacke habe ich schon in der Hand, höre ich Sirenen. Zunächst denke ich, es wäre jemand auf die Idee gekommen, die Übergabe mit einer Übung zu verbinden... Doch die Regionsleitstelle meldet: Bürgermeister-Klages-Platz 1*Sophie Scholl-Sch*Feuer, BRENNT SPORTHALLE.

Sieben von acht Ortswehren der Gemeinde und mit ihnen die drei zu übergebenden Fahrzeuge eilten zur Sophie Scholl Gesamtschule. Bei Bauarbeiten am Dach hatten sich Dämmstoffe entzündet. Als ich eintraf, waren die Wehren bereits im Löschangriff. In Momenten wie diesen ist man echt stolz darauf, als Bürgermeister Dienstherr solcher Kameradinnen und Kameraden sein zu dürfen: Alles verlief reibungslos, die Fahrzeuge waren gut aufgestellt und die Kooperation der einzelnen Wehren funktionierte astrein. Vor allem sind die Schulkinder umgehend in Sicherheit gebracht worden. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle Feuerwehrfrauen und -männer für die Einsatzbereitschaft und das rasche Eingreifen! Danke auch nach Barsinghausen für den sofortigen Drehleitereinsatz. Ein besseres Beispiel für die Wichtigkeit von gut ausgerüsteten Freiwilligen Feuerwehren als diese "Feuertaufe" der Fahrzeuge gibt es nicht.

Gruppenbild mit Atemschutz: Der Argestorfer Ortsbrandmeister Matthias Schwarze (unten in der Bildmitte) hätte um Punkt vier den Schlüssel seines neuen Einsatzwagens entgegennehmen sollen. Dass es zum Schnappschuss an der Brandstelle kam lag daran,
dass er sich in Bereitschaft für einen Atemschutz-Einsatz halten musste, zu dem es dann gottseidank nicht mehr kam!


Die drei Fahrzeuge wurden übrigens mit einstündiger Verspätung überreicht. | Link Polizei | Link HAZ |

Start des Projektes Bürgerarbeit erfolgreich

Koordinator Dr. Axel Görke (sitzend) und die Arbeitsgruppe rund um Dr. Matthias Miersch MdB
"Ich bin begeistert", sagte am Dienstag der Bundestagsabgeordnete Dr. Matthias Miersch im Wennigser Rathaus. Das von ihm initiierte und von der Gemeinde Wennigsen sowie weiteren Partnern mitgetragene Wennigser Modellprojekt zur Bürgerarbeit trägt erste Früchte.

Es war die Idee des SPD-Mandatsträgers, einen Arbeitskreis zusammenzustellen und in einer der kleinsten Kommunen seines Wahlkreises ein ehrgeiziges Projekt mit dem Namen "Stadt ohne Arbeitslosigkeit" zu beginnen. Die ersten Überlegungen gab es lange vor der Bundestagswahl im vergangenen Jahr. Um den Arbeitskreis nicht in die Mühlen des Wahlkampfes geraten zu lassen, wurde in diesem Jahr die Arbeit fortgesetzt. Und es ging Schlag auf Schlag: Vor der Sommerpause beschloss der Gemeinderat, dass Büro und Arbeitsmittel für das Projekt am Rathaus bereit gestellt werden. Die Calenberger Volkshochschule schnürte das Projekt zusammen, das JobCenter gab sein Ok und im Herbst konnte Dr. Görke seine Arbeit aufnehmen. Dass im Hintergrund dutzende Zusammenkünfte geführt wurden, Verhandlungen, Telefonate, Emails und Anträge ihren Weg gehen mussten, war schnell vergessen. 

Mittlerweile hat Dr. Görke sich bei zahlreichen Vereinen, Verbänden und Institutionen vorgestellt. Darunter die Wirtschaftliche Interessengemeinschaft (WIG) oder der Sozialausschuss des Rates. Zwei Langzweitarbeitslosen hat er bereits zu Qualifizierungsmaßnahmen verholfen! Nun sollen Bürgerstellen eingerichtet werden und örtliches Angebot und Nachfrage koordiniert werden.

Matthias Miersch auf seiner Homepage: "Ich kann mir vorstellen, dass eine Koordinierungsstelle auch für andere Kommunen interessant ist." Der SPD-Politiker will die Erfahrungen des Projektes auch in die Arbeit in Berlin einfließen lassen. "Es liegt viel Arbeit und viel Geduld hinter uns", schreibt Miersch. Doch ein langer Atem und ein Blick über den Tellerrand hätten dazu beigetragen, dass das ehrgeizige Ziel einer "Stadt ohne Arbeitslosigkeit" ein Stück näher gerückt sei. Mehr auf seiner Seite: Link.

Montag, 6. Dezember 2010

Antrittsbesuch von Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz in Wennigsen

Der im Sommer gewählte Regionsrat Ulf-Birger Franz hat am Montag seinen „Antrittsbesuch“ in unserem Rathaus abgestattet. Der Sozialdemokrat ist Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung. In dem eineinhalbstündigen Arbeitsgespräch in meinem Büro ging es vor allem um Themen rund um den Verkehr. Bei der Umstufung der ehemaligen Trasse der Bundesstraße 217 in Evestorf verständigten wir uns darauf, dass in der ersten Jahreshälfte 2011 eine politische Beschlussfassung erfolgen soll. Ich berichtete ihm von den Bedenken im Ort und die stattfindenden Ortstermine sowie die Gründung einer Bürgerinitiative. Die jeweiligen Fachbereiche werden die entsprechenden Drucksachen vorbereiten und den politischen Gremien vorlegen. Darin einfließen sollen auch die Ergebnisse der Bürgerversammlung in Evestorf, die die Gestaltung der Ortsdurchfahrt vorschlagen wird. Das die Bürgerbeteiligung einen entsprechend hohen Stellenwert bekommt, ist mir sehr wichtig. Weiteres Thema waren die langen Bearbeitungszeiten bei verkehrsbehördlichen Anordnungen. Anhand einer Prioritätenliste soll nun eine zügige Abarbeitung erfolgen. Dies war jüngst beispielsweise vom Fahrrad-Club ADFC kritisiert worden. Bei Busverbindungen schilderte ich ihm Probleme, die es vor allem in den Ortschaften Holtensen und Bredenbeck gibt. Gewerbetreibende finden in den Früh- und Spätschichten keine Arbeitskräfte, da kaum Busse zu den Randzeiten fahren. Dies trifft vor allem den Pflegebereich.
Zu Abschluss haben wir über die Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung der Region Hannover gesprochen. Für Wennigsen ist insbesondere wichtig, dass das "Haus für Wirtschaftsförderung" seinen Charakter als Dienstleister für die Beratung der kleinen Kommunen behält, die keine eigene Abteilung Wirtschaftsförderung unterhalten.

Freitag, 3. Dezember 2010

Grundstein für das Feuerwehrgerätehaus Wennigsen gelegt

Vor 30 Jahren ist die Wennigser Freiwillige Feuerwehr aus dem historischen Spritzenhaus am Feuerwehrplatz in ihre provisorische Unterkunft Am Heisterweg gezogen. Seit rund 15 Jahren wird ein neues Gerätehaus geplant und heute haben wir endlich den Grundstein gelegt. Nach vier harten Jahren mit ausschreibungsrechtlichen und finanziellen Schwierigkeiten fiel heute nicht nur die Messingröhre ins Fundament sondern auch mir ein großer Stein vom Herzen.

Fotos:
Christian Mainka
Am Ortsausgang Richtung Sorsum um 16 Uhr auf der Baustelle An der Feuerwache: Kalt ist es, verschneit aber abendlich sonnig. Die Holtenser Wehr hat den Platz ausgeleuchtet, die Jugend-feuerwehr den künftigen Umriss mit Fackeln markiert und der Musikzug spielt ein Ständchen. Rede Bürgermeister, Rede Ortsbrandmeister, Rede Bauamtsleiterin, Grundstein versenkt, Rede Gemeinde-brandmeister, Rede Regionsbrandmeister und abschließend noch ein Glühwein. 

Harte Arbeit von Feuerwehr, Rat und Verwaltung sowie dem Architekten, Juristen und den Fachplanern steckt in dem Fundament des Gebäudes. Mit einem derzeitigen Vergabevolumen von rund 1,7 Millionen Euro gehört das Haus zu den größten Vorhaben, die die Gemeinde Wennigsen gestemmt hat. Die nun folgende Bauzeit beträgt rund ein Jahr. Wenn das Wetter es zulässt, soll in diesem Jahr noch das Fundament der 6 Fahrzeuge fassenden Halle gegossen werden. Das des Sozialtraktes liegt bereits.Der Hochbau beginnt im Frühjahr.

|Das Kleingedruckte: Aufgrund der Witterung fiel die Röhre nur symbolisch. Tatsächlich wird sie erst eingebracht, wenn es Anfang kommender Woche wärmer wird und das Loch verschlossen werden kann. Inhalt u.a.: Baupläne, Zeitungen, Münzen, Kostenübersicht  |

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Eine Ära endet - Wirtschaftsförderer Werner Brandt nimmt Abschied

Werner Brandt hat als ehrenamtlicher Wirtschaftsförderer für die Gemeinde Wennigsen Maßstäbe gesetzt! Im Jahr 2004 hat der Rat den Kaufmann zum "Wirtschaftskoordinator" bestellt. Im Großen wie im Kleinen hat unser ehemaliger Einzelhändler seitdem unter Beweis gestellt, dass Wirtschaftsförderung auch in kleinen Gemeinden wie Wennigsen erfolgreich sein kann. Zum 31. Dezember beendet er nun seine Tätigkeit. Dies haben heute Werner Brandt, der Wirtschaftsausschussvorsitzende Michael Meißner (FDP) und ich der Presse in einem Gespräch mitgeteilt. Zu seinem Wirken gehörten mehr als 400 Betriebsbesuche mit Gesprächen und Beratungen, die Großprojekte Edeka, Hafa und Laverana, Veranstaltungen wie die Wirtschaftsforen oder Großraumentdeckertage ... die Liste ist noch viel länger.

Morgen wird Herr Brandt sich in der Wirtschaftlichen Interessengemeinschaft Wennigsen (WIG) im Rahmen der Weihnachtsfeier verabschieden. Die Leistungen von Herrn Brandt werde ich in diesem Blog noch einmal separat würdigen. Die offizielle Verabschiedung soll im Frühjahr kommenden Jahres im Rahmen einer kleinen Feier folgen. An dieser Stelle aber schon einmal im Namen von Rat und Verwaltung besten Dank für all die geleistete Arbeit für unsere Gemeinde Wennigsen. 

| Im Bild oben: Michael Meißner, Werner Brandt und ich mit der von ihm auf den Weg gebrachten Wirtschaftsbroschüre. Diese war nur eine seiner zahlreichen Projekte. |