Mittwoch, 30. März 2011

Auf geht's zum Innovators Club

Morgen früh fahr ich zum 14. Deutschlandforum des "Innovators Club" nach Berlin. Thema: Stadtentwicklung der Zukunft.  Am ersten Tag stehen „Wege zu einer neuen integrierten Stadtentwicklung“ im Mittelpunkt der Tagung. Unter anderem wird Dr. Michael Denkel von AS&P - Albert Speer & Partner GmbH zur Konzeption intelligenter Städte im 21. Jahrhundert vortragen. Zudem stehen die Themen Mobilitätskonzepte der Zukunft, soziale Nachhaltigkeit, Ökologie und Klimaschutz auf der Agenda der Veranstaltung. Am Abend des ersten Veranstaltungstages wird der Medienexperte Prof. Jo Groebel zum Thema “Die neue Medienordnung in der digitalen Welt“ vortragen.Der zweite Tag des Deutschlandforums wird sich vor allem mit der Frage beschäftigen, wie „Städte gemeinsam mit Bürgern entwickelt werden können“. Schwerpunktmäßig wird es dabei um die Entwicklung innovativer Partizipationsangebote für Kommunen und eine neue Kultur des „Miteinander“ in Städten und Gemeinden gehen.


Donnerstag, 24. März 2011

Die Bücherei ist online! Der Zettelkasten hat ausgedient

Das war's: Des Zettelkastens
Stunde hat geschlagen
Der Zettelkasten hat ausgedient: Für die 2150 Nutzerinnen und Nutzer derWennigser Bücherei hat das online-Zeitalter begonnen. Ein Jahr lang hat die Mitarbeiterin Maren Hertlein die 16.000 Bücher und Medien der Bücherei an der Sophie Scholl Gesamtschule erfasst. Hinzu kam die Einführung einer Büchereisoftware, die am System der Landeshauptstadt Hannover "angedockt" ist und so einen Verbund schafft. Der online-Katalog ist ab sofort verfügbar: Link.
Die Leiterin der Bücherei, Frau Grube, hat der Vorsitzenden des Schul- und Kulturausschusses, Marianne Kügler, und mir die ersten Leihkarten übergeben. Bei dieser Gelegenheit konnte ich mich von meiner Leihkarte aus Pappe verabschieden. Diese stammt aus der Zeit als ich Schüler der Orientierungsstufe war und ist datiert mit Juli 1989. Um das neue System zu testen, habe ich mir auch sogleich ein Buch ausgeliehen: Helmut Schmidts Werk "Weggefährten". Nun habe ich drei Wochen lang Zeit, darin zu stöbern.

Die ersten Leihkarten werden überreicht
Der Rat wird heute abend über die Änderung der Säumnisgebühren entscheiden. Diese betragen pro Tag pro Medium 50 Cent. Die Büchereit hat geöffnet: Mo., Di., Do., Fr. 9 - 13 Uhr. Am Montag zusätzlich von 15 - 17 Uhr und am Donnerstag von 15 - 19 Uhr.

Sonntag, 20. März 2011

Pizzarunde mit Jugendparlamentariern


Versprochen ist versprochen: Zu Beginn seiner Amtszeit hatte ich das Wennigser Jugendparlament zum Pizzaessen eingeladen. Bei einem Workshop des "JuPa" am Sonnabend im Rathaus konnte ich die Zusage nun einlösen. Neun von elf Wennigser Jugendparlamentarier berieten über die Schwerpunkte der zweiten Amtshälfte, denn mittlerweile sind zehn Monate von zwei Jahren vergangen. „Die Taschengeldbörse ist kurz vor ihrem Abschluss, am Jugendhaus sind wir dran und mit einem Konzert im Sommer wollen wir die Jugendlichen begeistern“, zog Jugendbürgermeister Tom von Zimmermann bei Pizza und Fair-Trade-Kaffee-Bilanz.

Bei dem Workshop befassten sich die Jugendparlamentarier mit ihrem Bild in der Öffentlichkeit und überlegten, wie sie die Wennigser Jugendlichen besser erreichen können. Eines der wichtigsten Ziele in der zweiten Amtshälfte ist verbesserte Kommunikation, um mehr junge Bürgerinnen und Bürger für die Arbeit begeistern zu können. Die Ideen reichten vom Schaukasten bis zur Internetplattform Facebook und sollen bei den kommenden Treffen konkretisiert werden. „Wir wollen zeigen, dass wir an den Projekten dran sind und wirklich arbeiten“, sagte JuPa-Mitglied Leonie Rosenow. Als Beispiel nannte sie die beharrlichen Gespräche des Jugendparlaments zum Thema Bolzplatz Bredenbeck, unter anderem mit den dortigen Anliegern. Es ging nicht nur um aktuelle Themen, sondern auch um den Zusammenhalt innerhalb des „JuPa“. Der stellvertretende Jugendbürgermeister Niklas Lutter betonte: „Die kürzlich schlecht besuchte Sitzung war eine Ausnahme, wir haben keinen Durchhänger!“

Das Jugendparlament und ich haben noch einige offene Punkte. Dazu gehört meine Zusage, eine Infovorlage für die seit Jahren geplante Einrichtung eines "Jugendhauses" in Wennigsen fertigzustellen. Ich freue mich, dass das JuPa in Wennigsen so aktiv ist - trotz geringer Beteiligung bei der letzten Sitzung. In vielen Nachbarkommunen ist die Arbeit der Jugendparlamente in den vergangenen Jahren erlahmt und eingeschlafen.


Donnerstag, 17. März 2011

Das Klimaversprechen - Wir packen's an!


Bei der Vorstellung des Projekts im Plus-Energie-Haus Hannover

     Im Dezember 2010 hat der Rat der Gemeinde Wennigsen ein Klimaschutz-Aktionsprogramm verabschiedet. Jetzt soll das Konzept gemeinsam mit den Nachbarkommunen im Calenberger Land umgesetzt werden. Unter dem Titel „Das Klimaversprechen – Wennigsen und das Calenberger Land packen‘s an“ rufen die Gemeinde Wennigsen und die Städte Barsinghausen, Gehrden und Ronnenberg ihre Bürger, Unternehmen und Vereine dazu auf, ihren Lebensalltag klimafreundlich zu gestalten. Aber auch die Verwaltungen selbst wollen mit gutem Beispiel vorangehen. Für das Projekt „Klimaversprechen“ gehen die Kommunen eine Kooperation mit dem Bremer Institut für Informationsmanagement an der Universität Bremen (ifib) und der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover ein.
     Innerhalb eines Jahres sollen bis zu 400 Bürger, aber auch Unternehmen, Vereine und die Verwaltungen den CO2-Ausstoß in ihrem eigenen Wirkungsbereich senken – zum Beispiel beim Heizen, Einkaufen, bei der Ernährung oder der Mobilität. Unterstützt werden sie dabei von der Klimaschutzagentur und dem ifib. Dazu werden die CO2-Emissionen der Teilnehmer jeden zweiten Monat mit einem Online-CO2-Rechner oder einem CO2-Haushaltsbuch vom ifib erfasst, ausgewertet und dokumentiert. Mit Infoabenden, Newslettern und Online-Chats werden die Teilnehmer von der Klimaschutzagentur informiert, unterstützt und motiviert. Der öffentliche Auftakt für das Projekt findet am 14. April im Klostersaal zu Wennigsen statt.
    Hintergrund für das Projekt ist ein Forschungsvorhaben des ifib. Unter dem Titel „e2democracy“ wird europaweit erforscht, wie Bürger durch Beteiligungsangebote dazu motiviert werden können, ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten.
     Bereits Ende März findet eine repräsentative telefonische Umfrage unter Bürgern aus Wennigsen zu ihren Einstellungen und Verhaltensweisen zum Thema Klimaschutz statt. Das Telefonteam der Forschungsgruppe Wahlen wird dazu vom 25. bis 30. März rund 800 zufällig ausgewählte Haushalte in Wennigsen anrufen. Christoph Meineke, Bürgermeister der Gemeinde, bittet die Angerufenen, sich kurz Zeit zu nehmen und die 20 Fragen zu beantworten. „Mit nur ein paar Minuten Zeit können die Bürger dazu beitragen, Klimaschutzmaßnahmen künftig effektiver zu gestalten.“
     Alle Angaben, die im Rahmen des Projekts erhoben werden, werden vertraulich behandelt und anonym ausgewertet. Wer als Teilnehmer beim „Klimaversprechen“ dabei sein will, kann sich ab sofort unter der Tel.-Nr. 0421 / 218 56 587 und auf www.e2democracy.eu/ichmachemit anmelden. Auf der Website finden sich weitere Informationen zum Klimaschutz in Wennigsen und dem Calenberger Land sowie zum Forschungsprojekt des ifib. Unterstützt wird „Das Klimaversprechen – Wennigsen und das Calenberger Land packen’s an“ auch vom Energieversorgungsunternehmen E.ON Avacon, das einer der 12 Gesellschafter der gemeinnützigen Klimaschutzagentur ist.

Dienstag, 15. März 2011

Radwegbau in die Wennigser Mark hat begonnen

Die Bagger sind da und waren schon fleißig: Der Bau des Radweges in der Wennigser Mark hat Anfang dieser Woche begonnen! Damit erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch der Gemeinde Wennigsen und der Ortschaft Wennigser Mark. Seit 30 Jahren wird das Thema diskutiert. Mitte Juli soll es soweit sein und der Radweg für den Verkehr freigegeben werden. Damit ist auch wesentlicher Punkt des Radverkehr-Aktionsplanes abgeschlossen, den der Allgemeinde Deutsche Fahrradclub (ADFC) und der Gemeinderat zusammen beschlossen haben.

Der Radweg beginnt an der Einmündung der Hauptstrasse auf die Landesstraße in Höhe der Katholischen Kirche. Der Lärmschutzwall zum Hohen Feld hin wird angeschnitten und der Radweg an seinem Fuß entlanggeführt. Der Bau kostet das Land Niedersachsen rund 250.000 Euro; es baut eine Firma aus Neustadt. In 2008 und 2009 hatten der damalige Ortsbürgermeister Uwe Degenhardt, die Mitarbeiter der Kämmerei und ich die Grundstücksverhandlungen mit den Landwirten geführt. Aufgrund der in Wennigsen so knappen landwirtschaftlichen Eigentumsflächen wurde damals um jeden Meter gefeilscht, um Drainageleitungen und um Ausgleichsflächen. Zuvor hatte der Gemeinderat das Geld zur Verfügung gestellt, um den Bau zu beschleunigen. Bei gemeinsam von Land und Kommune finanzierten Radwegen, rutschen diese auf der landesweiten Prioritätenliste deutlich nach oben. Im vergangenen Jahr wurden die Bauerlaubnisverträge von denjenigen eingeholt, deren Land beim Bau benutzt wird. Diese Arbeit hatte mir besonders Spaß gemacht, weil es der letzte gemeindeinterne Schritt war, bevor der Bau losgehen konnte. Feinsäuberlich machte ich Häkchen für Häkchen in der Liste der Eigentümer, deren Zustimmung vorlag.

Für die Dauer des Baus wird mit einigen Behinderungen zu rechnen sein: In der Ortsdurchfahrt Wennigsen wird eine Ampelanlage errichtet und der Verkehr für ca. 300 Meter einspurig geführt werden. Auch steht der Parkplatz zwischen Wennigsen und der Mark nicht zur Verfügung. Als nächstes steht noch der Radwegebau zwischen Wennigsen und Sorsum an. Das Planfeststellungsverfahren ist bereits abgeschlossen.

Dienstag, 8. März 2011

Brücke am Heimatmuseum eröffnet

Bei klarem und sonnigem Abendhimmel ist heute ist die Brücke am Heimatmuseum feierlich eröffent worden! Ulrich Kinder, Fachbereichsleiter Fachbereich Planung und Raumordnung bei der Region Hannover, und ich haben feierlich das grüne Band durchtrennt. Damit ist nach zwei Jahren der Sperrung die Brücke nun wieder für den Fußgängerverkehr freigegeben. Ebenfalls gefördert hat die Brücke das Amt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen in Hannover, das als Vertreter Dirk Niemann entsandt hatte. Die zwei Behörden haben mit öffentlichen Fördergeldern die rund 33.000 Euro teure Maßnahme unterstützt, da diese von wichtiger Bedeutung für den Ort ist. Sie liegt auf dem "Grünen W", der zentralen Achse der Gartenregion in Wennigsen. Zudem ist der Mühlendammweg ein wichtiger der Naherholungsweg in den Deister und wird an Wochenenden von vielen Erholungssuchenden begangen. 
Im Anschluß an das Durchschneiden des Bandes folgte vor zahreichen Gästen aus Politik, vom Heimatmuseum, Verkehrs- und Verschönerungsverein oder aus der Verwaltung ein Vortrag von Dirk Müller, dem Vorsitzenden des Heimatmuseum. Er referierte über die Mühlen in Wennigsen und die Bachläufe. Das Wennigser Mühlrad, wusste er zu berichten, ist lediglich ein Schaurad. Dieses ist aus Mitteln der 800-Jahr-Feier angeschafft worden, damit kann heute kein Mühlrad mehr angetrieben werden und auch kein Generator, um zum Beispiel Strom zu erzeugen. 

Samstag, 5. März 2011

Gedanken über das Heiraten

Das Thema Kommunalfusion wurde am Freitag und Sonnabend in der Deister Leine Zeitung als "heißes Eisen" behandelt. Die CDU hatte intern diskutiert, ob es sinnvoll sei Wennigsen und Gehrden zu einer Kommune zu "verheiraten".Hintergrund sind Fördermöglichkeiten des Landes Niedersachsen bei Kommunalfusionen. Meine Stellungnahme findet sich als redaktioneller Artikel in der Zeitung. Hier ist das Interview im Wortlaut: 


Ist für Sie als Bürgermeister der Zusammenschluss mit einer Nachbarkommune Thema? 
Es gibt keine diesbezüglichen Überlegungen im Wennigser Rathaus. In meiner Amtszeit war dies bisher kein Thema und es wird auch kurz- und mittelfristig von meiner Seite aus keines werden. Langfristig sollte man sich aber keine Denkverbote auferlegen. Wer sagt denn, dass wir eine optimale Kommunalstruktur schon gefunden haben? Wir haben 40 Jahre Großgemeinde im vergangenen Jahr gefeiert. Dabei ist die damalige Fusion auch kritisch beleuchtet worden.

Meinen Sie, dass eine Fusion bei den Bürgern positiv aufgenommen würde?

Wir sind seit vier Jahrzehnten eine Gemeinde von acht Ortschaften und der Prozess des Zusammenwachsens ist noch immer im Gange. Ein erneutes Zusammengehen müsste solide vorbereitet werden – und zwar über Jahre. Zahlenspiele um gemeinsame Einnahmen, Schuldenstände oder die optimale Verwaltungsgröße sind doch nur ein Teil. Viel wichtiger ist, dass die Bürger sich identifizieren mit dem Ort, in dem sie leben und sich hier verwurzelt fühlen. Eine Verlobung zweier Gemeinden müsste heutzutage unbedingt basisdemokratisch begonnen werden. Die Niedersächsische Gemeindeordnung hat dazu Instrumente an der Hand wie zum Beispiel eine vorbereitende Bürgerbefragung.

Mit Nachbarkommunen wird ja bereits zusammengearbeitet. Wie sind die Erfahrungen?

Gerade mit Gehrden haben wir die Zusammenarbeit intensiviert. Jüngstes Beispiel Kinderbetreuung: Für die Einrichtung einer Krippe im Waldorf-Kindergarten Sorsum schaffen wir eine gemeinsame Lösung und greifen zusammen auf die Fördermittel zu. Dieses wird mit langfristigen Verträgen untermauert. Jede Zusammenarbeit ist aber einzeln zu prüfen. Wenn es sich nicht rechnet, wie die lange diskutierte Teilableitung von Abwasser nach Barsinghausen, dann sollte man auch ehrlich sagen, dass interkommunale Zusammenarbeit nicht immer der Königsweg ist.

Das Land Niedersachsen möchte Kommunalfusionen durch Förderungen attraktiv machen. Was halten Sie davon?

Diese Appetithäppchen aus Hannover stimmen mich vorsichtig. Was die kommunale Finanzentwicklung angeht, habe ich vom Land Niedersachsen bislang keine Wohltaten erlebt - im Gegenteil. Die Neuordnung der Finanzierung Jugendämter oder der „Entschuldungsfonds“ sind Beispiele, die in die andere Richtung gehen. Allein in diesen Fonds muss unsere hochverschuldete Gemeinde rund 26.000 Euro einzahlen in 2011. Es gibt positive Beispiele, wie das Land für die Kommunen arbeitet, zum Beispiel die einfachen Regeln beim Konjunkturpaket. Diese hatten bundesweit Signalwirkung. Bei dem Thema Kommunalstruktur und Gemeindefinanzen hingegen ist die Landesregierung nicht sehr innovativ.

Freitag, 4. März 2011

Ehrenamtlicher Wirtschaftsförderer Werner Brandt verabschiedet

Gestern abend hatte ich die Ehre, im Rathaus unseren ehrenamtlichen Wirtschaftsförderer Werner Brandt zu verabschieden. 80 Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Wennigser Vereinen und Insitutionen waren gekommen, um sich für sieben Jahre engagierter Arbeit zu bedanken. Die Dankesrede hielt Regionsrat Prof. Axel Priebs (im Bild links), der mit Werner Brandt eng zusammengearbeitet hat. Er betonte, in wie vielen Bereichen Herr Brandt gewirkt hatte: nicht nur in der Wirtschaftsförderung, sondern auch bei Themen wie Regionsentdeckertag oder Gartenregion war er mit dabei. Werner Brandt selbst erzählte von seiner spannenden Tätigkeit. Angefangen hatte es im Jahr 2004. Meine Amtsvorgängerin Renate Borrmann hatte ihn gefragt, ob er nicht das Amt des "Wirtschaftskoordinators" übernehmen könne. Dem stimmte Brandt zu und der Gemeinderat ernannte ihn umgehend zum Wennigser Wirtschaftsförderer. "Plötzlich war die Gemeinde meine Firma", sagte Brandt. Heiße Themen wie die Verlagerung der Hafa-Produktion nach Rumänien, die Erweiterung der Firma Laverana oder das Ringen um die Edeka-Erweiterung, ließen nicht lange auf sich warten. Brandt schilderte, mit wie vielen Stellen, Insitutionen und Personen in den zurückliegenden Jahre zusammengearbeitet hat. Zum Abschluß zeigte er Bilder und einen Film über die Hauptstrasse, bevor der Abend im Gespräch der zahlreichen Gäste ausklang. Einen ehrenamtlichen Nachfolger für Herrn Brandt gibt es noch nicht.

Mittwoch, 2. März 2011

Wennigser Kompetenzzentrum Medizintechnik besucht

Seit Anfang des Jahres ist es ein Faible von mir, vor meinem 9 Uhr Arbeitsbeginn im Büro, den Tag mit einem Außentermin zu beginnen. Sei es in Wennigsen oder den Ortschaften schaue ich mir Firmen oder Einrichtungen an, führe Bürgergespräche und besuche Baustellen. So machte ich mich heute morgen, 7:30 Uhr, auf zu einer Betriebsbesichtigung. Genau genommen war es ein Blick hinter den Vorhang, Kinogänger würden von einer sneak preview sprechen. Ziel war das Kompetenzzentrum Medizintechnik, das im Mai feierlich eröffnet wird. Ich hatte vor einigen Tagen im Auto auf die Bremse getreten, als ich das neue Schild am Gebäude der Gottlieb-Daimler-Straße sah und vereinbarte kurzerhand mit dem Eigentümer einen Termin. Der Wennigser Unternehmer Klaus Handke baut dort derzeit Entwicklung und Vertrieb seines Unternehmens in neuen Räumlichkeiten auf. Bereits seit 20 Jahren ist der Mediziner weltweit im Geschäft. Zum Jahresbeginn ist er von Evestorf nach Wennigsen gezogen. In der Gottlieb-Daimler-Straße arbeitet er jetzt nicht nur in einem Gebäude, sondern im Team mit Calenberger Feinmechanik an innovativen Medizintechnik-Produkten. Das Unternehmen passt hervorragend in unseren feinmechanischen Schwerpunkt, den uns die gemeinsame Studie mit Universität Hannover, Region und Hannover Impuls zu Beginn meiner Amtszeit bescheinigt hat. In dem Gespräch wurden daher auch einige Ideen entwickelt, wie man das Thema Medizintechnik und Standort Wennigsen besser verknüpfen und vermarkten kann.