Montag, 30. Mai 2011

Die Schaffer zu Gast im Rathaus

Das Freischießen kann kommen - heute waren die Schaffer im Rathaus, um über den Stand der Vorbereitungen zu informieren. Und natürlich auch, um die "Schafferspende" entgegenzunehmen. Die Schaffer Winfried Gehrke (links im Bild) und Detlev Dannenberg (re.) übergaben mir zugleich ein Brot, das eigens zum Fest von der "Hofbäckerei Siehndel" gebacken wurde. Los geht's in drei Wochen. Das Freischießen findet alle drei Jahre in Wennigsen statt. 

Geschafft! Landjugend meistet ihre Aufgaben

Die 72-Stunden-Aktion liegt hinter der Landjugend Holtensen. Gestern hieß es durchatmen und feiern, denn die gestellten Aufgaben wurden mit Bravour gemeistert. Am Nachmittag fuhr ich zu dem Dorffest am Spielplatz Ostertor, wo bereits kräftig gefeiert wurde. Die Aufgaben waren, bei einem Spielplatzfest neue und alteingesessene Bürger und ihre Kinder zusammenzuführen und die Errichtung einer Sitzgruppe auf dem Platz. Auf dem Spielplatz errichteten die Jugendlichen Tisch und Bänke. Dazu musste zunächst ein solider Unterbau gelegt werden - der Gemeindebauhof und Anlieger spendeten fleißig. Anschließend wurde mit gesponsortem Holz und Metallkonstruktionen die Sitzgelegenheit geschaffen. Das kurzfristig auf die Beine gestellte Dorffest war ebenfalls ein Erfolg: es wurde gegrillt, Eiscreme und Kuchen verkauft, Kinderschminken und Torwandschießen gab es für die Kleinen. Die Freiwillige Feuerwehr präsentierte ihren Wagen und die Kinder durften sogar eine Runde darin drehen. Also, liebe Landjugendmitglieder, herzlichen Glückwunsch und Danke für das Engagement!

Samstag, 28. Mai 2011

Der Countdown läuft: Landjugend Holtensen rackert bei 72-Stunden-Aktion

72 Stunden hat die Landjugend Holtensen Zeit, eine Aufgabe für das Dorf zu erfüllen. Am Donnerstag abend hat Morten Gehrke diese verkündet: Der Spielplatz am Ostertor soll neu gestaltet werden und am Sonntag ein Dorffest zur Einweihung organisiert werden. Weil es eine tolle Gemeinschaftsaktion ist, schauten der Jugenbürgermeister Tom von Zimmermann und ich gestern bei den fleißigen Jugendlichen vorbei. Heute vormittag fuhr ich auch noch einmal zur "LJ", um die Helferinnen und Helfer anzuspornen und noch Hilfe anzubieten. Meine Wahlplakatständer aus dem Jahr 2006 sollen nun als Werbeträger für die Plakate zum Dorffest dienen. Die Aktion weckt Erinnerungen: Vor sechs Jahren habe ich auch als Landjugendmitglied bei einer 72-Stunden-Aktion den Spielplatz mitgestaltet.

Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger:
Ob die Aufgabe geschafft wurde, 
davon kann man sich am 
Sonntag, 15 Uhr in Holtensen am Ostertor 
überzeugen. 

Freitag, 20. Mai 2011

Kompetenzzentrum Medizintechnik eröffnet

Mit Uwe Dolle und Klaus Handke im Wennigser Kompetenzzentrum Medizintechnik
Am Freitag haben wir das Kompetenzzentrum Medizintechnik an der Gottlieb-Daimler-Straße eröffnet. Unter einem Dach vereint sind die beiden Unternehmen Calenberger Feinmechanik und Handke Medizintechnik. Die Erfolgsgeschichte in Kurzform und der Beweis, warum 1 + 1 durchaus mehr als 2 ergeben kann: Ursprünglich suchte Handke Medizintechnik lediglich eine Betriebsstandort. Das rasch wachsende Unternehmen hatte an seinem bisherigen Standort in Wennigsen-Evestorf zu wenig Raum zum expandieren. Das Unternehmen fand diesen im Gebäude, wo auch die Calenberger Feinmechanik sitzt. Schnell entwickelte sich mehr als nur Nachbarschaft von zwei Unternehmen unter einem Dach. Die beiden Unternehmer entwarfen die Idee eines gemeinsamen Kompetenzzentrums für medizintechnische Geräte. Handke entwickelt und Vertreibt Spezialgeräte für Kliniken, Dolle ist profiliert im Bereich der feinmechanischen Fertigung. Aus Nachbarn wurden Partner und der Kooperationbonus ist deutlich: Seit Jahresbeginn bringt die Symbiose ein Auftragsplus von 40 Prozent!

Genau dieses Erfolgsgeheimnis von Kooperation und Vernetzung ist es, was nicht nur die beiden Unternehmen auszeichnet, sondern ein Zukunftsmodell für die wirtschaftliche Entwicklung in Wennigsen darstellt. In der 2008 veröffentlichten Untersuchung, die Region, Gemeinde und Universität Hannover gemeinsam durchgeführt haben, ist besonders die Vernetzung im Sektor Feinmechanik hervorgehoben worden. Von 335 befragten Unternehmen sind zehn Prozent in diesem oder angrenzenden Bereichen tätig. Und so war der Eröffnungstermin auch ein Wiedersehen mit vielen Wennigser Unternehmern aus diesem Bereich. U.a. wurde auch ein Präziosionsgerät von MVK-Line vorgestellt. Das Unternehmen sitzt in der Wennigser Hauptstraße und hat den Apparat entwickelt, der im Hause Dolle dann gefertigt wurde. Zu der Feier kamen rund 150 Gäste aus ganz Deutschland.

Mittwoch, 18. Mai 2011

Berlin Open Data Day 2011

[Post derzeit in Bearbeitung... ]

Dienstag, 17. Mai 2011

Rückennummer 32

Endlich: Mein Trikot ist da! Ich befürchte zwar, dass ich an meine fussballerischen Glanzjahre - E-Jugend-Meisterschaft mit dem Holtenser Sportverein 1988 - nicht mehr anknüpfen kann... Aber ein bisschen Bewegung hat noch keinem geschadet. Leider ist Trainig immer Mittwochs, ein Abend an dem ich oft Termine habe. Sollte es noch fussballerische Helden geben: Wir suchen noch Mitstreiter. (Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass ich sogar einmal international gespielt habe - bei den Harlingen Hawks als Austauschschüler. Zumindest ein Tor habe ich erzielt... Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es kein Eigentor war.)

Samstag, 14. Mai 2011

Wennigsens Künstler öffnen die Ateliers

 

An diesem Wochenende öffnen Wennigsens Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliertore für Sie! Zum dritten Mal können Sie der Wennigser "Kunstspur" folgen. Alle Infos gibt es hier: LINK

Auf der Seite findet sich auch das Heft zum Blättern, 
in dem alle Ateliers verzeichnet sind. 
Die Eröffnung ist um 14 Uhr im Bürgersaal des Rathauses.

Ihnen viel Freude beim Stöbern und Entdecken!

Donnerstag, 12. Mai 2011

Spontaner Besuch im Holtenser Bücherturm

Die alte Trafostation an der Linderter Straße in Holtensen zieht seit ein paar Tagen neugierige Blicke auf sich. Die Dorfgemeinschaft hat dort eine kleine Ortsteilbücherei eingerichtet. Der ehemalige Ortsbrandmeister Friedrich Krone renovierte und restaurierte fleißig an dem markanten Backsteingebäude. Nun ist die kleine Bücherstube fertig. Ich kam gestern von der Besichtigung der Baustelle der Fassadensanierung an der Holtenser Landjugend und trat erstmal auf die Bremse, um mir endlich Holtensens neue Sehenswürdigkeit anzusehen. Da ich von der Präsentation unseres neuen Gästeführers, des "Wennigsen-Guide", noch einige Exemplare auf der Rückbank meines Autos hatte, entschied ich mich kurzerhand, diese gleich einzubringen.  Die kleine, liebevoll eingerichtete Bücherei funktioniert nach dem Prinzip des freien Tausches. Jeder der ein Buch entnimmt, sollte auch wieder eines einstellen. Bei einem Stöbern durch die Buchregale fand ich Romane, GEO-Hefte, Kinder- und Jugendliteratur sowie VHS-Kasetten und sogar Computer-CDs. Der Turm ist vor zwei Jahren von der e.on Avacon als Stromversorger der Gemeinde Wennigsen überschrieben worden. Der damalige Ortsbürgermeister Friedrich Kreimeyer und ich hatten die Übergabe mit dem Energieversorger ausgehandelt.

Anschließend haben wir im Rathaus mit dem Dorfverein einen Vertrag zur kostenfreien Überlassung abgeschlossen. Die Verhandlungen sind damals gut und zügig über die Bühne gegangen, nachdem die Dorfgemeinschaft anstatt des Abrisses für eine Nachnutzung plädiert hatte, ein Konzept erarbeitete und auch die Eon sofort für eine Gemeinschaftslösung zu haben war. Ich erinnere mich noch gut, wie wir in jenen Tagen vor dem Turm standen und der leider zu früh verstorbene Kreimeyer auf den blauen Unterton der Ziegel hinwies. Er sagte, der deutliche Farbstich sei bei Ziegelsteinen aus Holtenser Produktion erkennbar. Holtensen war Jahrzehnte lang ein "Töpferdorf". Noch heute gibt es den Ziegeleiweg mit dem alten Wirtschaftsgebäude und die  Gebäude an der Bergstrasse, wo einst Töpfereien waren. Auch deuten noch viele Spuren in der Landschaft auf die Tonkuhlen hin und das Holtenser Wappen hat in der unteren Hälfte einen "Pott". Immerhin ist der tradierte Ortsname "Pott Holtensen". Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und hoffe natürlich eines: Dass der Turm und sein Innenleben nicht dem Vandalismus zum Opfer fallen. 

Im Dialog für den Naturschutz

 
Gerhard Krick, Vorsitzender der Wennigser Ortsgruppe des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) hat mich heute im Rathaus besucht. In dem rund eineinhalbstündigen Gespräch behandelten wir eine Vielzahl an Themen rund um Umwelt und Natur am Deister. Herr Krick erläuterte zum Beispiel das Konzept der Vogelzählung, zu der die Bürgerinnen und Bürger am Wochenende aufgerufen sind. Zur Stunde der Gartenvögel sollen bundesweit Informationen über das Vorkommen an Brutvögeln gesammelt werden, um so einen Überblick über den Gesamtbestand zu bekommen. Auch in Wennigsen kann und soll fleißig beobachtet, bestimmt und anschließend gemeldet werden.
     Des weiteren sprachen wir über den künftigen Naturschutzbeauftragen für die Gemeinde Wennigsen. Nabu und Gemeinde machen sich für Bernd Mros aus Bredenbeck stark, der in einer der nächsten Sitzungen der Regionsversammlung gewählt werden soll. So wie es scheint, wird jedoch die bisher gut laufende Kooperation mit der Stadt Gehrden nicht fortgeführt werden. Seitens der Region Hannover wird den ehrenamtlichen Regionsparlamentariern vorgeschlagen, für das dortige Stadtgebiet einen eigenen Beauftragten zu wählen.
     Thema war auch "Müllers Urwald" im Deister. Dort soll ein Stück Wald aus der Bewirtschaftung herausgenommen und in seinem urspünglichen Zustand belassen werden. Während des Gespräches telefonierten wir mit Hannover. Jüngster Sachstand: Es besteht Einigkeit über einen Flächentausch zwischen Kreis und Klosterkammer, die bislang Eigentümerin der Fläche ist. Dieser müsse jedoch noch administrativ abgewickelt werden. Die Fläche zu tauschende Fläche liegt im Harz.
     Zudem haben wir besprochen: Fördermöglichkeiten des Nabu aus dem Geld des Verkaufes von Land für den Radwegebau nach Sorsum, Ausgleichsflächen zum Baugebiet Klostergrund sowie die Öffnung des Holtenser Bunkers auf dem Kirchengelände für Fledermäuse. Der Nabu ist mit rund 200 Mitgliedern der größte Naturschutzverein in der Gemeinde Wennigsen.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Indische Gäste zu Besuch in Wennigsen

Gestern hatte ich die Ehre, 27 Schülerinnen und Schüler der Heritage School Calcutta in Wennigsen begrüßen zu dürfen. Die Gruppe aus Indien ist zu Gast an der Sophie Scholl Gesamtschule. Gemeinsam mit Mitgliedern des Rates und der Schulleitung begrüßten wir die Austauschschüler im Johanniterhaus. Die beiden Schulen leisten eine tolle Austauscharbeit - bereits im Schulalter internationale Kontakte in der Entfernung knüpfen zu können, ist grossartig und weitet den kulturellen Horizont! Den indischen Betreuerinnen Basabi Ghogh und Rajni Roy schenkte ich zwei Wennigsen-Uhren für die Wand des Klassenzimmers. Eine soll die europäische Zeit, die andere die Ortszeit anzeigen und einen Hinweis auf die Verbundenheit der Schulen geben. Die Begrüßung der Gäste brachte internationales Flair in unsere historischen Klostermauern, selten habe ich auch die Gelegenheit, Gäste auf Englisch zu begrüßen. Die Gruppe wird in den kommenden Tagen nicht nur den Schulalltag in unserer Gemeinde kennenlernen, sondern hat auf einer Rallye durch den Ort auch bereits die Ortschaft erkundet. Wie ich von den Sport begeisterten Gästen erfuhr, gehen einige am Sonnabend ins Stadion, um sich den Saisonabschluss von Hannover 96 anzuschauen. Die Jugendlichen aus Indien und Wennigsen haben sich zwar in Wennigsen das erste Mal gesehen, doch kennen sie sich dank moderner Medien bereits länger: Soziale Netzwerke wie Facebook oder Internet-Telefonie wie Skype haben bereits Kontinente verbindende Dienste geleistet. 

Dienstag, 10. Mai 2011

Eröffnung der Wasserräder im Video

Ein tolles Video zur Eröffnung der Wasserräder-Saison 2011! Gedreht von Wolfgang Marx - "optimarx" -, der mit seinen Filmen zum Beispiel bereits das Historisch Freischießen begleitet hat und sich nun einer Wennigser Attraktion im Deister angenommen hat. Da ich aufgrund meines Urlaubes in diesem Jahr nicht bei der Eröffnung sein konnte, freue ich mich, ein paar Impressionen hier gesehen zu haben und zu teilen...

Bürger können Meinung sagen

Am 10. Mai hat die Calenberger Zeitung einen Artikel über meinen  Bürgermeisterblog veröffentlicht. Ich hoffe, lieber Herr Hemme, ich komme nicht in urheberrechtliche Schwierigkeiten, wenn ich Ihren gelungenen Bericht hier einfach für den geneigten online-Leser einstelle ... :
     Bloggen und Twittern gehören für ihn zum Geschäft: Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke hilft Amtskollegen dabei, die Scheu vor den neuen Anwendungen abzulegen.  
     Ob zu Guttenberg oder Nordafrika: Gerade an jüngsten Beispielen politischer Veränderungsprozesse wird deutlich, welchen Stellenwert soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter eingenommen haben. Für immer mehr Wennigser Bürger werden auch die Kurznachrichten zur Gewohnheit, die Bürgermeister Meineke veröffentlicht. „Meinen Blog gibt es seit Februar 2009“, sagt er. Bereits Mitte 2008 habe er sich die Internetseite www.bürgermeisterblog.de gesichert. Für den Innovators Club des Deutschen Städte- und Gemeindebundes hat Meineke nun eine Online-Konferenz geleitet und dabei über seine Erfahrungen mit dem Internettagebuch (Blog) und den Webkurznachrichten (Twitter) berichtet. „Das ist mein persönlicher Online-Kanal zum Bürger mit bis zu 1600 Zugriffen im Monat“, sagt der 32-Jährige. „Ich schreibe die Einträge in meiner Freizeit“, sagt der Bürgermeister. Die Seite koste kein Steuergeld, da sie über einen kostenlosen Anbieter läuft. Der Blog ist kein amtliches Mitteilungsorgan der Gemeinde. „Ich blogge meist die Themen, die sich nicht in offiziellen Vorlagen finden“, betont Meineke. Bürger können bei ihm abstimmen, ob sie die neuen Mülltonnen haben oder die alten Müllsäcke behalten wollen. „An den Rückläufen sehe ich, wofür sich die Bürger interessieren“, sagt Meineke. Anders als viele andere kommunale Blogs sind seine Einträge meist persönlich gehalten. Offizielle Nachrichten stehen auf der Gemeindehomepage. Es gibt schon Nachahmer. Auf www.Barsinghausen.de lässt sich zum Beispiel mithilfe von twitpic der Baufortschritt auf dem Thie in der Innenstadt verfolgen. Gehrdens Bürgermeister Hermann Heldermann richtet sich auf www.gehrden.de regelmäßig an seine Bürger. 10.05.2011 / LKCZ Seite 1 Ressort: TICZ

Donnerstag, 5. Mai 2011

Der Wennigsen-Guide ist da!


Morgen wird er der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt: Der Wennigsen-Guide! Auf diese 42 Seiten sind wir im Rathaus mächtig stolz! Es ist ein Prototyp für die Regionskommunen, den wir gemeinsam mit der Hannover Marketing & Tourismus GmbH  (HMTG) und der Region Hannover entwickelt haben. 

Jetzt schon einmal online einen Blick hineinwerfen? Hier ist der Link: Hannover.de/wennigsen. (Oder hier als komplettes pdf-Dokument).

Alle acht Ortschaften mit ihren Sehenswürdigkeiten sind vertreten. Der Deister und der Wasserpark sind dabei, aber auch weniger bekannte Ziele wie die Kapelle Sorsum oder die Glashütte Steinkrug. Es gibt Touren und Historie. Besonders freue ich mich über das Kinderprogramm im Heft! Das Programm ist Teil des Gesamtkonzeptes zur Förderung der Naherholung in unserer Gemeinde. Die Broschüre ist aber auch Teil der Profesionalisierung des Wennigsen-Auftrittes, den wir seit vier Jahren konsequent verfolgen wie zum Beispiel mit unserer Wirtschaftsbroschüre in Kooperation mit der Uni Hannover.

Das Bild danach. Überreichung der ersten Exemplare des Wennigsen-Guide an die Ortsbürgermeister. (Vielen Dank an Herrn Hemme für das Foto.)

Web 2.0 für Bürgermeister

In wenigen Minuten beginnt die online-Konferenz Web 2.0 für Bürgermeister des Innovators Club Deutschland. Herzliches Willkommen an all jene, denen ich gleich den Bürgermeisterblog und meine Aktivitären mit Social Media vorstellen darf.

Was ist Web 2.0 und wie können Web 2.0-Instrumente von Bürgermeistern erfolgreich genutzt werden?

Aus der Mitteilung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes: "Der Einfluss des „Web 2.0“ auf die Kommunikation zwischen Städten und Gemeinden und ihren Bürgerinnen und Bürgern steigt stetig. Anwendungen wie Facebook, Twitter, XING, Blogs und Wikis gewinnen immer mehr an Bedeutung. Über diese Online- Kommunikationsmöglichkeiten sind neue Zielgruppen zu erreichen und es kann unkompliziert zur Teilnahme an der lokalen Politik eingeladen werden. Außerdem lassen sich über diese Web 2.0-Anwendungen Informationen schnell und direkt durch den Bürgermeister selbst adressieren. Nicht zuletzt dienen soziale Netzwerke auch zum frühzeitigen Erkennen von politischen Stimmungen und aktuellen Themen in Kommunen.
Um alle Möglichkeiten dieser neuen Art von Bürgeransprache und Bürgerkommunikation ausschöpfen zu können sind bestimmte Grundkenntnisse in diesem Bereich notwendig. Welche Instrumente existieren? Wie funktionieren diese? Sind sie für den Einsatz in Kommunalverwaltungen geeignet? Diese und weitere Fragen stellen sich bei der Anwendung moderner Kommunikationswerkzeuge in Kommunen.
Der Innovators Club des Deutschen Städte- und Gemeindebundes bietet für Oberbürgermeister und Bürgermeister im Mai 2011 eine Online-Seminarreihe an. Im Rahmen von drei Online-Konferenzen werden Kenntnisse über das Web 2.0 vermittelt, auf Anwendungsmöglichkeiten in der täglichen politischen Arbeit hingewiesen und erfolgreiche Praxisbeispiele vorgestellt. Dabei ist es dem Innovators Club für die jeweiligen Konferenzen gelungen, erfahrene Praktiker als Referenten zu gewinnen.
In der ersten Online-Konferenz der Seminarreihe berichtet Bürgermeister Christoph Meineke aus der Gemeinde Wennigsen im Rahmen des Themas "Was ist Web 2.0 und wie können Web 2.0-Instrumente von Bürgermeistern erfolgreich genutzt werden" über seine Erfahrungen mit Web 2.0. Seit seiner Wahl zum Bürgermeister informiert Meineke die Bürger von Wennigsen regelmäßig in seinem "Bürgermeister-Blog" über seine Aktivitäten."