Freitag, 25. November 2011

Bürgerbeteiligung Hohes Feld - Ortstermin

Am gestrigen Sonnabend ging das Bürgerbeteiligungsverfahren im Hohen Feld mit einem Ortstermin in die zweite Runde. Auf dem Bild: Die Begrüßung der rund 70 Teilnehmer. Ich hüpfte spontan auf die dortige Tischtennisplatte, um mir gegen Wind und Wetter Gehör zu verschaffen. Rund zwei Stunden lang besichtigten wir vor allem die Spielplätze und Grünflächen. Mit jedem Vorschlag steigt nun natürlich auch die gegenseitige Erwartungshaltung. Am Sonnabend, 10. Dezember treffen sich die Arbeitsgruppen unter Leitung von Karin Meyer zum ersten Mal in der Pinkenburg. Weitere Infos: http://www.stateboard.de/wennigsen/
An diesem ersten Adventswochenende war aber nicht nur das Bürgerbeteiligungsverfahren Hohes Feld ein Thema. Der Regionsbrandmeister feierte runden Geburtstag, in Bredenbeck besuchte ich den Weihnachtsmarkt auf dem Hof Warnecke. Heute besuchte ich die neu gebaute Stadtvilla in Sorsum - das Baugebiet Kirchhofsfeld ist damit bis auf einen Platz gefüllt und rundum gelungen. Mittags ein Abstecher ins Rathaus, wo gerade für die Ortsrats-Weihnachtsfeier augebaut wurde. Auch den Genossen im DGB-Heim kurz Hallo gesagt, die heute die Urwahl für den SPD-Kandidaten für die Landtagswahl küren!  [Dieser Post wurde am 27.11.um 14:30  updated. Foto: Hugo]

Donnerstag, 24. November 2011

Adventsbasar der Lebenshilfe

Der Weihnachtsbasar der Lebenshilfe Seelze ist eine feste Größe zum Jahresende. Handgemachte Weihnachtsgeschenke aus den Werkstätten der Einrichtung für behinderte Menschen warten dort auf Käufer. Seien es Filzarbeiten, Kerzen, Hölzernes für Haus und Garten, Handfestes aus der Schmiede oder Kränze und Gestecke aus der Gärtnerei - dort gibt's tolle Sachen. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ich freue mich jedes Jahr über die schönen Kleinigkeiten, die ich dort finde. Sei es zum Verschenken oder um die eigene Wohnung damit zu schmücken. 460 behinderte Menschen sind derzeit in der Einrichtung, darunter auch einige Wennigserinnen und Wennigser. Der Basar beginnt am Sonnabend, 26.11., um 13 Uhr in der Werkstatt der Lebenshilfe (Vor den Specken 3b). (Tipp: Früh kommen, denn Parkplätze sind knapp!)

Dienstag, 15. November 2011

Bürgerbeteiligung Hohes Feld gestartet

Gerade komme ich nach Hause. Bin heiser und müde, aber sehr zufrieden mit der Auftaktveranstaltung des Bürgerbeteiligungsverfahrens um die Gestaltung des Hohen Feldes. Da ich nun die letzen Minuten des Fussballspieles Deutschland - Niederlande schauen will, schnell zwei Links:

Berichterstattung auf CON: http://con-nect.de/pages/wennigsen/subpages/150_wennigser_sind_interessiert_am_hohen_feld/index.html

Die Homepage des Bürgerbeteiligungsverfahrens: www.stateboard.de/wennigsen

Montag, 14. November 2011

Klaus Kreimeyer wird neuer Ortsbürgermeister in Holtensen

Klaus Kreimeyer ist neuer Ortsbürgermeister der Ortschaft Holtensen. Heute hat der Ortsrat ihn im zweiten Wahlgang zum Nachfolger von Prof. Dr. Jürgen Siegmann gewählt, der künftig sein Stellvertreter sein wird. Das Spannende: Bis zum Abend hatte es nach einer Losentscheidung ausgesehen. Aus dem Rathaus hatte ich noch mit beiden Fraktionen telefoniert, ob ein Losentscheid notwendig werden könnte. Dies wurde bejaht, jedoch auch auf ein Gespräch noch kurz vor der Wahl verwiesen. Das Besondere in Holtensen: Die CDU hatte unter Ortsbürgermeister Friedrich Kreimeyer über Jahre die Mehrheit im Ort mit fast bayerischen Verhältnissen gestellt. In der Kommunalwahl am 11. September drehte sich die Mehrheit. Die SPD hatte jedoch nur zwei Bewerber ins Rennen geschickt, hätte aber drei Mandate erzielt. Die CDU hingegen hatte vier Kandidaten, aber nur zwei Mandate errungen.
Vorbereitete Losumschläge
Im ersten Wahlgang trat die erwartete Patt-Situation ein. Da sich im zweiten Wahlgang jedoch ein Ortsratsmitglied der Stimme enthielt, wurde Kreimeyer mit 2:1 Stimmen zum künftigen ersten Repräsentanten der Ortschaft gewählt. Zeitgleich votierte der Argestorfer Ortsrat für eine weitere Amtszeit für die dortige Bürgermeisterin Gabriele Knoll. An beide an dieser Stelle meinen herzlichen Glückwunsch und gute Zusammenarbeit.

Samstag, 12. November 2011

Brandschutz aus dem Anhänger

Als erste Feuerwehr in der Region verfügt die Gemeindefeuerwehr Wennigsen über einen professionellen Anhänger zur Brandschutzerziehung. Heute nachmittag wurde das gute Stück in Argestorf feierlich übergeben. Zu verdanken ist es der ehrenamtlichen Arbeit vieler Engagierter, allen voran Heinz Pinkowski. Er hatte über den Förderverein Spenden gesammelt und die freiwilligen Arbeiten zur Einrichtung des Anhängers koordiniert. In unzähligen Stunden wurde mit Holz, Metall, Lack und Folige gewerkelt, bis alles perfekt auf das Gefährt zugeschnitten und eingepasst war. Zahlreiche Sponsoren aus dem Kreise der Wennigser Wirtschaftsvereinigung "WIG" und auch die Gemeinde hatten sich beteiligt.
Der Anhänger verfügt über ein Mediensystem mit Lautsprecheranlage und Bildschirm. Vorn liegen Informationsmaterialen aus. Im Inneren werden die zur Brandschutzerziehung notwenigen Geräte wie der "Fire Trainer" gelagert, den die Feuerwehr im Jahr 2007 erhalten hat. Vor allem in Schulen und Kindergärten wird in ehrenamtlicher Arbeit die Brandschutzerziehung geleistet. Der Anhänger wird seinen künftigen Platz im Feuerwehrgerätehaus in Wennigsen erhalten. Dieses soll am 10. Dezember feierlich der Feuerwehr übergeben werden.

Eine ereignisreiche Woche

Uff, war das eine ereignisreiche Woche. Neben den üblichen Terminen, Gesprächen, Telefonaten und Schreiben war sie von zahlreichen Weichenstellungen für unsere Gemeinde geprägt. Am Dienstag tagte zum letzten Mal für die zurückliegende Ratsperiode der Verwaltungsausschuss. Wichtige Auftragsvergaben standen noch auf dem Plan. Dazu gehörte die Beauftragung für das Staffellöschfahrzeug der Holtenser Feuerwehr mit rund 130.000 Euro. Der innerörtliche Teil des Radweges nach Sorsum wurde ebenfalls vergeben für rund 100.000 Euro. Im Anschluss ließen wir den Abend im Kreise der ausscheidenden VA-Mitglieder bei einem Glas Wein ausklingen. Verdiente ehrenamtliche Kommunalpolitiker werden dem Ausschuss nicht mehr angehören, darunter die ehemalige Bürgermeisterin Renate Borrmann und die SPD-Fraktionsvorsitzende Sigrid Röhrbein. Am Dienstag schaute ich zuvor kurz auf dem ConventionCamp vorbei, wo eine Diskussion zum Thema "Ihr werdet Euch noch wünschen, wir wären politikverdrossen" mich sehr interessierte.

Die künftigen Ausschussvorsitzenden
Am Mittwoch war ich den ganzen Tag in Osnabrück, dort stellten Christian Mainka und ich das Wennigser Klimaschutzaktionsprogramm vor. Donnerstag konstituierte sich in einer Marathon-Sitzung der Gemeinderat. Die künftigen Personalien hatte ich mit Spannung erwartet, da in den Vortagen intensive Gespräche zwischen allen Ratsfraktionen stattgefunden hatten. Es lief letztendlich auf den Ratsvorsitzen Dr. Peter Armbrust (CDU), als seinen Stellvertreter Wilhelm Subke (SPD) hinaus. Meine erste Stellvertreterin wurde Marianne Kügler (CDU), die bereits in den zurückliegenden fünf Jahren mich im Verhinderungsfall vertreten hat. Zweite Stellvertreterin wurde Christina Müller-Matysiak (Grüne). Auch die Ausschüsse wurden gebildet und besetzt. Diese lauten für die kommende Periode
  • Ausschuss für Feuerschutz, öffentliche Ordnung, Mobilität und Digitales (Joachim Batke; CDU)
  • Ausschuss für Haushalt, Wirtschaft und Finanzen (Hannelore Nimmrich; SPD)
  • Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt (Eike Werner; CDU)
  • Ausschuss für Schule und Kultur (Angelika Schwarzer-Riemer; Grüne)
  • Ausschuss für Soziales, Jugend, Sport und Gleichstellung (Martina Degenhart; SPD)

Gestern Verabschiedung der Bredenbecker Schulsekretärin Frau Werner. Sie war die gute Seele der Schule seit 1983 und damit auch in meiner Schulzeit schon Sekretärin. Anschließend lange im Büro wichtige Terminsachen erledigt. Abends war ich zu Gast beim HAZ-Fest "mittendrin". Hervorragend. So viele hochkarätige Gesprächspartner in so kurzer Zeit hat man selten. Ausserdem schmeckte das frisch gezapfte Herri auch nicht schlecht... Heute Übergabe des Brandschutzanhängers. Damit endet eine aufregende Woche. In der kommenden jagt ein Termin den nächsten und die Ortsräte beginnen sich zu konstituieren, als erstes Argestorf und Holtensen. Besonders freue ich mich auf Dienstag, wenn das Bürgerbeteiligungsverfahren Hohes Feld startet. 

Montag, 7. November 2011

Die grüne Stadt von morgen

"Gemeinsam die grüne Stadt von morgen entwickeln", heißt eine Veranstaltung am Mittwoch in Osnabrück. Der Titel bezieht sich aber keineswegs auf die Auswertung der Kommunalwahlergebnisse vom 11. September. Es ist eine Tagung des Innovators Club des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück. Die Veranstaltung sucht nach Antworten auf die Frage, was die intelligente Stadt von morgen ausmacht.

Klimaschutz, Energieeffizienz und innovative Technologiekonzepte stehen zur Diskussion. Die Veranstaltung wird nach dem BarCamp-Prinzip ausgerichtet. Das bedeutet, dass es keine zuvor festgelegte Agenda gibt. Dies ermöglicht, während der Veranstaltung neue, nicht vorhergesehene Gedanken und Lösungsansätze zu entdecken. Zu Beginn werden hochkarätige Referenten zentrale Aspekte der Thematik in Impulsreferaten vorstellen. Referieren wird unter anderem Dr. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU.

In der anschließenden zentralen „Sessionplanning“-Phase des BarCamps, bringen die Teilnehmer ihre Ideen ein und stellen Themenvorschläge für die nachfolgenden Workshops im Plenum vor. Christian Mainka und ich werden das Wennigser Klimaschutzaktionsprogramm und das Klimaversprechen vorschlagen. Die Agenda wird dann von allen Teilnehmern entsprechend der Resonanz auf die eingebrachten Themen festgelegt. So soll eine breite Diskussion zwischen allen Akteuren ermöglicht werden. Eingeladen sind Vertreter des öffentlichen Sektors, kommunale Führungskräfte, Umwelt- und Klimaschutzorganisationen, zivilgesellschaftliche Akteure, Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, NGOs, Initiativen und Netzwerken.

Podcast zur Veranstaltung hier: Link Innovators Club.

Zehnter "Runder Tisch" Seniorenarbeit

Dr. Schulz berichtet über
die Seniorenbroschüre. Foto: Hugo
Der zehnte "Runde Tisch Seniorenarbeit" tagte zum Ausklang der vergangenen Woche im Rathaus. Mittlerweile ist er eine Konstante in der Seniorenarbeit der Gemeinde geworden. Seit Beginn meiner Amtszeit sitze ich regelmäßig mit Vertreterinnen und Vertretern von Vereinen, Institutionen und Verbänden zusammen. Mittlerweile sind es rund 30 Ehrenamtliche, die gern dabei sind. Im offenen Dialog ging es dieses Mal um die dritte Auflage der Seniorenbroschüre, den Seniorentag im kommenden Jahr oder die Vorstellung der neuen Fachbereichsleiterin, Frau Zunker. Für die Seniorenbroschüre "Älter werden in Wennigsen" werden derzeit Beiträge gesammelt, sie soll im Frühjahr erscheinen. Federführender Redakteur ist Dr. Wolfgang Schulz, der gemeinsam mit dem ehemaligen Pastor Dirk Steffens und Siomone Schubert aus dem Rathaus, das Druckwerk vorbereitet. Schulz plant auch einen Seniorenkalender. Der Tisch tagt meist im Wechsel in Wennigsen und den Ortschaften. Der nächste runde Tisch "Seniorenarbeit" soll am 19. März im neuen Feuerwehrgerätehaus Wennigsen stattfinden.

Dienstag, 1. November 2011

Kirchturm hat seine Spitze wieder

12:34 Uhr: Gleich geht es mit dem Fahrstuhl den Wennigser Kirchturm hinauf zum "Knopffest". Damit wird das Aufsetzen der restaurierten Kirchturmspitze gefeiert. Wir warten gerade auf Bauleiter Matthias Riethmüller, der den Aufzug am Kirchturm bedient. Mit dabei: Äbtissin Gabriele Siemers, Werner Lemke von der Klosterkammer, Presse und weitere geladene Gäste.

Foto:  M.Hemme
Abend-Update: Kurz vor 13 Uhr ging es mit dem Außenlift nach oben. Die letzten Meter wurden auf Leitern zurückgelegt. Mit meinem iPhone habe ich oben die Enthüllung des "Knopfes" gefilmt - so ist Name der vergoldeten Kugel in Fachkreisen. Das weit ins Calenberger Land leuchtende Monument ist mit hauchdünnen Blattgoldscheiben belegt. Die Handwerker wiesen energisch darauf hin, dass das Gold nicht berührt werden dürfe. Trotz der dünnen Schicht ist es extrem witterungsbeständig, nur Fettabdrücke von Fingern vertrage es nicht, sonst gäbe es schwarze Flecken. Über der Kugel ist eine ebenfalls vergoldete Wetterfahne angebracht sowie ein Windrichtungspfeil. Zeitkapseln enthalten Dokumente des Klosters, der Kirchengemeinde und der Johanniter mit aktuellen Schriften. Diese sollen bei der nächsten Instandsetzung einen Blick in unsere Zeit gewähren. Die letzte Öffnung liegt rund 150 Jahre zurück. Im Frühjahr soll es ein großes Fest geben, kündigte Äbtissin Gabriele Siemers an, wenn die rund 650.000 Euro Sanierung der gesamten Kirche vollbracht sein wird. Der Kirchturm misst nun samt Spitze wieder 43,50 Meter und ist damit das höchste Gebäude im Ort.