Dienstag, 10. Januar 2012

Hohes Feld - Bürger stellen Vorschläge vor

Die erste Stufe unseres Bürgerbeteiligungsprojektes im Gebiet Hohes Feld ist abgeschlossen. Am Sonntag endete die Frist zum Einreichen der online-Vorschläge (Link zur Plattform). Insgesamt 112 Wünsche und Anregungen haben die Bürgerinnen und Bürger eingericht. Damit nicht genug: Drei Arbeitsgruppen haben sich gebildet. Eine zum Spielplätzen, eine zum Wohnumfeld und Barrierefreiheit sowie eine zu den Grünflächen. Ein allgemeiner Ortstermin hat stattgefunden und zwei spezielle Begehungen, eine zur Baumschau und eine abendliche zur Belechtungsfrage. Rund 25 Gäste waren heute Abend im Rathaus als die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse präsentiert haben.
Die ehrenamtliche Koordinatorin Karin Meyer, ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde, zog ebenfalls ein positives Zwischenfazit. Nun müssen wir im Rathaus die Vorschläge vorprüfen, bündeln und abstimmungsfähig machen. Ende der kommenden Woche soll dann das Abstimmungsverfahren beginnen. Das Ziel ist es, den politischen Gremien ein möglichst breites Stimmungsbild der rund 500 Bürgerinnen und Bürger des "Quartiers" für die Beratungen mit auf den Weg zu geben. Zwischenfazit: Wir im Rathaus haben bereits eine Menge gelernt. Welche Zeitabläufe sind zu kurz oder zu lang, welche Betreuung und Vorbereitung brauchen Arbeitsgruppen zur Bürgerbeteiligung, wie funktioniert die Verzahnung von Politik, Verwaltung und bürgerschaftlichem Engagement oder warum funktioniert sie manchmal nicht... Mir wurde am ersten Abend in der Pinkenburg - der Saal war überfüllt, die Neugierde war groß und die ersten Wünsche sprudelten nur so - klar, welch gewaltige Erwartungshaltung wir mit dem Verfahren geweckt haben. Mittlerweile beruhigt mich, dass die Bürgerinnen und Bürger dort so engagiert sind und in den Arbeitsgruppen sehr realistisch Vorschläge erörtert und abgewogen haben. Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns, aber bis jetzt sieht das erste große Bürgerbeteiligungsverfahren solcher Art in unserer Gemeinde gut aus!

| Das Projekt wurde vorgestellt auf der Seite des Netzwerkes Bürgerbeteiligung der Stiftung Mitarbeit (Bonn). Hier geht's zum Zwischenbericht aus dem Dezember 2011 |

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