Sonntag, 8. Januar 2012

Neujahrsempfang 2012

Mit dem Präsidenten der Klosterkammer im Gespräch
Der Neujahrsempfang 2012 war ein voller Erfolg.  Rund 200 Gäste haben im Klostersaal das neue Jahr im Dialog begonnen. Unter ihnen waren zahlreiche Vertreter der öffentlichen und gemeinschaftlichen Lebens in unserer Gemeinde, der Kirchen, der Verbände, Vereine, Feuerwehren und natürlich aus Landtag, Rat und Ortsräten.
Auszüge aus meiner Neujahrsrede:

Im Jahr 2011 haben wir eine Menge geschafft, dafür herzlichen Dank an all diejenigen, die mitgewirkt haben! Es waren vor allem Wennigser Dauerbrenner, die wir endlich abgearbeitet haben.
•    Der Schlüssel zum Feuerwehrgerätehaus ist übergeben worden – 30 Jahre nach Bezug der Übergangslösung. Liebe Kameradinnen und Kameraden, was beim Endspurt besonders beeindruckt hat, war das Engagement und der daraus erwachsende Zusammenhalt bei den Eigenleistungen. Euch allzeit gut Wehr!
•    Fast ebenso lang waren die Bemühungen zum Bau des Radweges in die Wennigser Mark, der im Spätsommer das erste Mal befahren wurde!
•    Auch wenn es noch nicht richtig sichtbar ist, der Bau des Radweges nach Sorsum hat begonnen. Die Grundstücke sind gekauft, die Aufträge sind vergeben, am danebenliegenden Wirtschaftsweg, der für die Herstellung der Ausgleichsmaßnahmen wichtig ist, haben die Bagger bereits Spuren hinterlassen. Also auf die Radtour nach Sorsum freue ich mich in 2012 am meisten!
•    Im Bereich Umwelt- und Klimaschutz haben wir die zweite Bürgersolaranlage errichtet. Auf dem Dach des Gerätehauses wird nun Strom produziert. Zudem haben wir mit dem „Klimaversprechen“ regional auf uns aufmerksam gemacht. Titel: „Wennigsen und das Calenberger Land packens an!“
•    Stichwort Pilotprojekte: Wir haben im Internet Maßstäbe gesetzt als einzige Projektpartner von Wikipedia im Norden mit Wiki Loves Monuments. Mehr als 300 Bilder sind hochgeladen worden, zahlreiche Wikipedia-Artikel zeugen nun von Wennigsens spannender Historie.
•    Mit dem Bürgerbeteiligungsprojekt Hohes Feld, das derzeit läuft und wo fleißig Ideen gesammelt werden. Wir haben dort ebenso mutig wie – aufgrund der Erstmaligkeit noch etwas experimentell – eine neue Form des Dialogs gesucht. Schon übermorgen Abend wollen wir im Rathaus einen wichtigen Zwischenschritt mit dem Sichten der Ergebnisse machen.
•    Wir haben ordentlich in Infrastruktur investiert. Das nicht nur im vielfach „unsichtbaren“ Bereich – Kanalnetzsanierung Wennigser Mark mit einigen hundert Tausend Euro – sondern auch zum alltäglichen Gebrauchsnutzen der Bürgerinnen und Bürger. Die Fahrradgarage am Wennigser Bahnhof ist fertig gestellt worden, die Buswendeschleife an der KGS, der Wanderparkplatz am Waldkater und die Brücke am Heimatmuseum. 


Aber die Liste mit dem, was in 2012 vor uns liegt, ist ebenso lang, wenn nicht länger! Der Bebauungsplan Hauptstrasse ist beschlossen worden. Damit haben wir eine wichtige Voraussetzung für die Stärkung des innerörtlichen Einzelhandels geschaffen. Nun können die Investoren und die EDEKA an die weitere Arbeit gehen. Derzeit arbeiten wir daran, dass das in Bredenbeck ebenso gelingt. Den Einzelhandel im Ort zu belassen, um die Ortskerne zu stärken. In der Bauleitplanung muss zudem der Klostergrund in trockene Tücher gebracht werden, dass dort die Bagger rollen können. 
Einer der Schwerpunkte des Jahres 2012 wird die Arbeit an einem "generationengerechten Wennigsen“
Dazu gehört natürlich vor allem der Bau des Kindergartens- und Familienzentrums Vogelnest, der in Kürze beginnt. Morgen ziehen die ersten Kinder in die Übergangslösung in der AWO, danach die weiteren Kinder nach Gehrden in die KiTa „Am Wald“. Dank tollem Engagement einer Arbeitsgruppe zu Bau und Pädagogik, dank EU-Geldern und einem hervorragenden Entwurf aus einem Architektenwettbewerb, wollen wir hier Maßstäbe setzen! Sowohl was die kindliche Betreuung und Bildung angeht, als auch ganzheitliche Arbeit mit den Familien.
Die KGS wird uns beschäftigen. Vorgestern ist die Ratsvorlage zur Einführung einer Oberstufe versandt worden. Die  Bedingungen sind ausgesprochen günstig, weil: ein Teil der finanziellen Investitionen mittlerweile hinter uns liegt; weil Themen wie Inklusion und Ganztagsschule mit der Oberstufe kombiniert werden können; weil eine deutliche Senkung der zu zahlenden Gastschulbeiträge zu erwarten ist! Der Rat kann in Kürze die Weichen stellen, dass es das Ziel lauten kann Abi 2015 in Wennigsen.
Spannend wird auch das Thema „Altes Zollhaus“, das im Jahr 2012 in trockene Tücher gebracht werden soll. Auch dort soll ein Bildungszentrum entstehen. Der erste Baustein kann ein Bildungsangebot auf Rädern darstellen mit Namen „Phänomonil“ und aus dem „Bildungs- und Teilhabepaket“ des Bundes finanziert werden. Hier hat Wennigsen die Chance ein Leuchtturmprojekt zu schaffen – zu schaffen – und auch das ist typisch für uns – zwar mit sehr begrenzten Eigenmitteln, aber mit Hilfe zahlreicher wohlgesonnener Fördermittelgeber und auch Spendern von Zeit, Kreatitvität und Engagement! 
Wir wollen in diesem Jahr den Spiel- und Bolzplatz am Bonhoeffer-Haus in Bredenbeck endlich wieder freigeben und die weitere Spielplatz Prioritätenliste abarbeiten. Das Jugendparlament drängt auf ein Jugendhaus, die Märker auf das Corvinus-Zentrum. Wir werden uns dem nun mit viel Energie widmen, müssen sie aber solide vorbereiten und spitz rechnen, um sie zukunftsfähig zu planen.
Das Thema Demographie in Gänze wird das Thema der kommenden Jahre. Morgen eröffnet Prof. Hauptmeyer eine Ausstellung im Rathaus zu dem Thema. Die generationengerechte Kommune wird eine Mammutaufgabe der kommenden Jahre. Der neu gewählte Gemeinderat wird sich mit Themen wie Barrierefreiheit und kurzen Wegen befassen, altersgerechte Kultur- und Sport- und Bildungsangeboten… Das Spannende bei diesen Themen: Es sind Querschnittsthemen, die funktioneren wie das Ziehen an einem Faden eines Spinnennetzes – es bewegt sich alles mit. Stärkung der örtlichen Struktur bedeutet, wirtschaftliche Wertschöpfung in der Kommune zu belassen, es bedeutet, Finanzkraft am Ort zu halten, es bedeutet kurze Wege und damit verbesserten Klimaschutz! Diese Wirkungsketten können uns eine Menge Freude machen!


2012 wir auch wieder vieles bereit halten, auf das wir uns richtig freuen können! Die Gartenregion geht weiter. Das Thema in diesem Jahr lautet „blaue Orte“. Der Wasserpark zum Beispiel wird im Juli dazu ein Fest veranstalten, dass sich das kleine Fest im Großen Garten zum Vorbild nimmt. Das zeigt, wie Lebenswert die Region Hannover und gerade unser Wennigsen ist! Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Mitglieder in unseren Vereinen und Verbänden, sehr geehrte politische Repräsentanten, hoch geschätzte Ehrenamtliche der Kirchen, des Sozialen und Kulturellen: Freuen wir uns gemeinsam auf 2012!


Siehe auch die online-Berichterstattung von CON und der DLZ!

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