Montag, 8. Oktober 2012

Auch Grammophone wurden feilgeboten

Der Name Behr in Bredenbeck steht für 120 Jahre Tradition im Sanitärhandwerk. Am Wochenende feierte das Unternehmen für Haustechnik seinen großen Geburtstag. Nach dem Tag der offenen Tür am Sonnabend mit zahlreichen Gratulanten habe ich heute dem alteingesessenen Betrieb einen Besuch abgestattet und dem Inhaber und seiner Frau über das örtliche Handwerk, die Familientradition und Themen rund um die Wennigser Wirtschaft und Ortschaft Bredenbeck geplaudert. Es begann mit einem Blick in die Unternehmensgeschichte. Eine alte Rechnung gab Preis, dass sogar einmal Motorräder, Öfen und Grammophone verkauft wurden. Heute arbeiten fünf Mitarbeiter sowie der Chef und seine Frau an anderen Baustellen, zum Beispiel an Beratungen rund um die Themen Heizen mit regenerativen Energien und Energiesparen.

Herr Behr ist auch im Vorstand unserer Wirtschaftsvereinigung WIG aktiv sowie in der dörflichen Gemeinschaft. Er organisierte über Jahre zum Beispiel den Weihnachtsmarkt auf Warneckes Hof. Für die Gemeinde sprach ich einen Glückwunsch zu zwölf Jahrzehnten in Bredenbeck aus und dankte zugleich. Von 1922 an hatten Behrs auch ein Ladengeschäft, das jedoch vor einigen Jahren geschlossen wurde. Vielen ist es noch in Erinnerung, lag es doch direkt an der Kreuzung in Bredenbeck. Als Kinder waren wir oft hingeradelt, weil sich in den dicht gestellten Regalen neben Artikeln für Erwachsene auch jede Menge Spielzeug verbarg. Heute sprachen wir über Ausbildungsplätze, örtliche Wirtschaft und öffentliche Ausschreibungen sowie über den Wunsch der Bredenbecker nach einem Dorfgemeinschaftshaus. Seit der Schließung der Gaststätte Seidensticker fehlt dort ein großer Saal. Nach dem interessanten und durchaus beeindruckenden Gespräch ging es zurück ins Rathaus, wo die eher trockene Lektüre und Freigabe zahlreicher Sitzungsprotokolle auf mich wartete.

1 Kommentar:

  1. Ich wusste gar nicht, dass man auch auf der Baustelle Energie sparen kann bzw. dass dort darauf geachtet wird. Wäre natürlich eine schöne Sache, aber ich glaub auf Großbaustellen wird das erst in einigen Jahrzehnten wirklich der Fall sein:(

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