Dienstag, 16. Oktober 2012

Städtetag: Erste Jahrestagung der Bürgermeister in Lingen

Premiere an der Ems: Der Niedersächsische Städtetag hat erstmals eine Jahrestagung für die ihm angehörigen Bürgermeister durchgeführt. Montag früh ging es in die emsländische Stadt Lingen und heute nachmittag wieder zurück. (Wennigsen ist Mitglied in diesem kommunalen Spitzenverband; meine Stellvertreterin Frau Kügler sitzt sogar als Stv. Mitglied im Präsidium; als zweiten Verband gibt es noch den Städte- und Gemeindebund. Dort ist z.B. unsere Nachbarstadt Gehrden Mitglied.) Das Programm, das Hauptgeschäftsführer Heiger Scholz und sein Team auf die Beine gestellt hatten, war hochkarätig. Innenminister Uwe Schünemann sprach in kleinem Kreis über das weitere Vorgehen des Landes bei Kommunalfusionen. Er machte deutlich, dass es Zwangsfusionen nicht geben wird. CIMA-Chef Arno Brand referierte über den demographischen Wandel und ein Tagesordnungspunkt beschäftigte sich mit besonderen Führungsherausforderungen, denen sich Bürgermeister zu stellen haben. In kaum einem Bereich ist die Zahl der "Stakeholder" so groß wie in der politischen Führung der öffentlichen Verwaltung. Die Leiterin der Staatskanzlei, Christine Hawighorst, war ebenfalls anwesend und erläuterte u.a. die Bestrebungen des Landes zur kommenden EU-Förderperiode. Am zweiten Tag referierte Franz-Reinhard Habbel, der Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Berlin über die Kommunen in den sozialen Netzwerken und weitere Herausforderungen, die durch das Internet auf uns zukommen. Da er zurück in die Hauptstadt musste und ich nach Hannover, nutzten wir auf der Rückfahrt noch die Gelegenheit zu einem Kaffee im Zug. Da wir beide in dem Bereich Internet aktiv sind, freue ich mich immer über einen Meinungsaustausch. Ich berichtete ihm nicht ohne Stolz, dass Wennigsen in der Kategorie "Governance und Verwaltung" für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert ist.

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