Montag, 31. Dezember 2012

Alles Gute für 2013

Nur noch wenige Stunden verbleiben im Jahr 2012. Bevor Wennigsen in die Silvesternacht startet, möchte ich Ihnen und Euch alles Gute für das kommende Jahr wünschen. Vor allem natürlich gute Gesundheit. Viel Erfolg bei den persönlichen Plänen, im Beruf und auch den Vorhaben in Verein, Ehrenamt, Hobby und wofür man auch immer sich engagiert. Ein rückblickendes Danke sei mir gestattet: Ein herzliches Dankeschön all jenen, die in diesem Jahr dazu beigetragen haben, dass unsere kleine Gemeinde so lebenswert ist. All jenen, die sich engagiert haben und die Ärmel hochgekrämpelt. Wir haben gemeinsam viel bewegt und einige Anerkennung geerntet. Mit diesem Rückenwind können wir im kommenden Jahr große wie kleine, dringliche ebenso so langfristige Projekte beenden und Neues wagen und beginnen. Kommt gut rein!

Freitag, 28. Dezember 2012

Freies Geld für freies Wissen

Auch freies Wissen kostet Geld. Zugunsten der online-Enzyklopädie Wikipedia läuft derzeit eine groß angelegte Spendenkampagne - das Ziel sind 5 Millionen Euro von 220.000 Spendern bis Jahresende. Das Wissen wird von Freiwilligen unentgeltlich zusammengetragen und dennoch braucht es eine professionelle Basis. Zum Beispiel für Speicherplatz, Mitarbeiter des Trägervereins, Infokampagnen oder auch zum Verfechten von Rechtsstreitigkeiten zum Schutz des freien Wissens. Teil der Kampagne sind 15 persönliche Spendenaufrufe. Neben Wikipedia-Gründer Jimmy Wales werden 15 Aufrufe von Autoren, Spendern und Wikimedia-Mitarbeitern auf der Wikipedia-Hauptseite veröffentlicht. Einer davon ist meiner. Noch bis zum 31.12. werden die Aufrufe geschaltet. Damit wird dem Leser plastisch gezeigt, was Wikipedia ausmacht: Das Engagement der Menschen dahinter. Ich freue mich darüber, für die größte Sammlung freien Wissens werben zu dürfen. Hintergrund ist die gute Zusammenarbeit zwischen den Wikipedianern und der Gemeinde Wennigsen. Zum Beispiel haben wir bei "Wiki loves Monuments" einen gemeinsamen Wettbewerb vor Ort organisiert oder sind nun mit "Wikivoyage" für ein neues Projekt im Gespräch. PS: Natürlich habe ich auch bereits gespendet - ist auch steuerlich absetzbar.
Screenshot der Hauptseite mit dem Spendenbanner

Sonntag, 23. Dezember 2012

St. Christophorus wurde vor 50 Jahren geweiht


Die katholische Kirche in Holtensen, geweiht dem Heiligen Christophorus, hat heute ihr 50. Weihejubiläum gefeiert. Vor einem halben Jahrhundert war die umgebaute ehemalige Scheune im "Bassendorf" bei -23 Grad kurz vor Weihnachten zu einem sakralen Gebäude geweiht worden. Der Bischof kam damals gerade vom II. Vatikanischen Konzil aus Rom zurück, um die Weihe festlich vorzunehmen. Es war mir eine besondere Ehre zu gratulieren, denn immerhin handelt es sich um die Kirche, in der ich vor 33 Jahren getauft wurde. Ich war sogar der erste Täufling, der in dieser Kirche den Namen des Heiligen trug. Sternsingen, Kommunions- und Firmunterricht sind für mich mit diesem Haus verbunden. Bei einem anschließenden Empfang gratulierte ich im Namen der Gemeinde herzlich und überreichte eine kleine Spende für die Kinder- und Jugendarbeit. Die Grußworte waren allerdings gefüllt mit dem Gefühl des Abschieds, da das Gotteshaus in 2014 schließt.

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Schulkonzert an der Grundschule Bredenbeck

Welch ein toller Nachmittag in Bredenbeck heute: Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Bredenbeck und der Kooperationsklassen der Janusz-Korczak-Schule haben eine bemerkenswerte Aufführung dargeboten. Ihr lang geprobtes Schulkonzert war eine Mischung aus Musik und Theaterspiel. Mehr als 500 Zuhörer waren begeistert - allen voran stolze Eltern und Großeltern. Besonders bemerkenswert fand ich, wie souverän die jungen Akteure vor dem großen Publikum spielten und sangen. Selbst als eingeübter Redner hätte ich vor so einem Publikum in der gut gefüllten Sporthalle Lampenfieber. Bei den Kleinen war davon wenig zu spüren. Souverän wurde auf Russisch, Englisch oder Französisch gesungen. Rund 200 Schülerinnen und Schüler machten mit. Zwischen den Liedern sammelte der kleine Mauserich Frederick aus dem Kinderbuch von Leo Lionni nicht wie seine Artgenossen fleißig Samen, Krumen und Ähren für den Winter, sondern Farben, Sonnenstrahlen und Wörter. Laetitia (9) und Majolie (8) aus der Theater-AG spielten abwechselnd den kreativen Nager.  Nachdem Fredericks Fleiß erschöpft war, ging das Sammeln weiter: Dem Förderverein der Grundschule kamen die Erlöse des Nachmittags zugute. Während der Aufführung musste ich schmunzelnd an meine Schulzeit zurückdenken. Ich war auch Schüler an der Grundschule Bredenbeck, eingeschult 1985. Im Rahmen einer Projektwoche ("Ritter") durfte ich - wohl in der 3. Klasse - die männliche Hauptrolle bei König Drosselbart spielen. Ich erinnere mich noch, dass diese Rolle eine echte Amtskette und sogar eine goldene Krone aus Pappe mit sich brachte.

Gehrdener Golfclub schlägt den Ball nach Wennigsen

Vor Weihnachten gibt es Termine, die gute Tradition geworden sind: Ein Besuch bei der Polizeiwache Wennigsen, die letzte Sitzung des Gemeindekommandos der Feuerwehr oder das Gespräch zum Jahresende mit der örtlichen Presse. Dabei wird das Jahr reflektiert, Statistiken besprochen und der Ausblick aufs Kommende gewagt. Ungewöhnlich hingegen war ein Termin heute Abend Punkt 18 Uhr im Rathaus. Bevor es zu den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr ging, besuchte mich der Vorstand des Golf-Clubs Gehrden. Arrangiert hatte das Gespräch Martina Schmidt. Die ehemalige Vorsitzende unserer wirtschaftlichen Interessengemeinschaft WIG hat den Golfsport für sich entdeckt und ist Mitglied des Clubs. Dieser bemüht sich um die Errichtung eines Platzes im Calenberger Land, gelegen irgendwo in der Feldmark rund um den Gehrdener Berg. Die drei Vorstandsmitglieder aus der Nachbarstadt wollten vorfühlen, ob es auch bei uns an der Grenze zu Gehrden mögliche Flächen gäbe. 30 bis 70 Hektar umfasst solch ein Platz. Da die Flächen in Wennigsen hochwertiges und damit hochpreisiges Ackerland sind, vergleichsweise klein parzelliert und in vieler Hände Besitz, handelt es sich um ein ambitioniertes Vorhaben. Wir besprachen die Grundzüge und ich sagte zu, die politischen Gremien umgehend zu informieren und in eine offene Diskussion einzutreten. | Foto: 1. Gehrdener Golfclub |

Dienstag, 18. Dezember 2012

Lange Schlangen an den Wahlurnen

Solche Warteschlangen wären auch bei anderen Urnengängen klasse! Die Schüler der Sophie Scholl Gesamtschule zeigen wie Demokratie funktioniert. Ich komme gerade von dort. Heute läuft die Abstimmung zum Schülerhaushalt. Original Wahlurnen aus dem Rathaus stehen bereit, dass rund 1000 Schülerinnen und Schüler ihr Votum abgeben können. Rund 30 Vorschläge stehen zur Abstimmung. Da es sich um ein Modellprojekt handelt, ist auch das Medieninteresse groß. Neben den örtlichen Medien war auch Deutschlandradio vor ort, NDR online und Sat1-Regional. Heute Nachmittag soll ausgezählt sein, dann werden die Vorschläge im Rathaus auf ihre Finanzierung und Umsetzung geprüft.

Montag, 17. Dezember 2012

Der Wahl-O-Mat steht parat

Die Vorbereitungen zur Landtagswahl am 20. Januar laufen auch in Wennigsen auf Hochtouren. Die Parteien bauen an den Wochenenden bereits regelmäßig ihre Stände vor den Supermärkten auf, auch plakatierte Wahlwerbung wird verstärkt im Ortsbild sichtbar und Flyer erreichen die Briefkästen. Im Rathaus wird ab 2. Januar die Briefwahlstelle geöffnet. Für all jene, die inhaltlich noch nicht wissen, welche Partei ihr Kreuzchen erhält, hat die Bundeszentrale für Politische Bildung heute ihren "Wahl-O-Mat" freigeschaltet. Bis zu acht Parteien lassen sich vergleichen. Die Fragen reichen von Schul- und Integrationsthemen, Gorleben und Y-Trasse bis hin zu Besteuerung von Schusswaffen. Ich habe den Check heute gemacht - keine fünf Minuten hat er gedauert und ermöglicht ein breitgefächertes Meinungsbild. Hier geht's zum Parteien-Check: Link.    | Bild: bpb |

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Bischof Trelle zu Besuch in der Kirchengemeinde

Interkommunale Zusammenarbeit einmal anders: Gehrdens Bürgermeister Hermann Heldermann und ich haben heute im Gehrdener Rathaus Bischof Norbert Trelle begrüßt. Der geistliche und administrative Leiter der Diözese Hildesheim war heute auf Visitation im Calenberger Land. Die Nachbarkommune und uns verbindet die zusammengehörende katholische Kirchengemeinde. In Wennigsen gehören dazu St. Hubertus sowie St. Christophorus in Holtensen. Der Bischof sprach offen und offensiv verurteilenswerte Themen wie Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche an. Zudem diskutierten wir alternative Bestattungsformen wie den Bredenbecker Ruheforst, da Gehrden eine ähnliche Einrichtung plant. Der Bischof sieht die Anonymisierung der Trauerformen kritisch. Zudem ging er auf die Bemühungen der Kirche ein, Kommunen beim Ausbau von Krippenplätzen zu helfen, zum Beispiel in dem in zentraler Lage ehemalige Pfarrhäuser umgewidmet werden. Weitere Themen waren der Sonntag, der Religionsunterricht in Schulen und die Zusammenlegung von Kirchengemeinde in der Diözese. Nach dem Gespräch fuhr er weiter nach Wennigsen, wo er ein Gespräch mit den örtlichen Vertretern der katholischen Kirche führt. Für mich ging es ins Rathaus, wo gleich die Ratssitzung beginnt. Das nächste Mal wird der Bischof dann im Wennigser Gemeindezentrum empfangen.

Montag, 10. Dezember 2012

Nachlese zum Nachhaltigkeitspreis

Gemeinde Wennigsen (Deister) - Nominiert für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2012 in der Kategorie Governance und Verwaltung. Auch wenn es nicht ganz zur gravierten Kugen gereicht hat - für unsere Gemeinde ist die Nominierung eine tolle Anerkennung (Link). Zahlreiche Ehrenamtliche legen sich seit Jahren ins Zeug dafür, dass Wennigsen lebenswert ist und bleibt. Das hohe Maß an Bürgerbeteiligung und innovative Partizipationsprojekte trotz schlechter Haushaltslage - das hat die Jury überzeugt, Wennigsen in den Kreis der Finalisten vorzulassen. Am zurückliegenden Donnerstag ging's nach Düsseldorf zur Preisverleihung. Mit dabei in der Wennigser Delegation (Foto oben): Die vier Vorsitzenden der Ratsparteien, der Klimaschutzbeauftragte, der Jugendbürgermeister sowie für den Schülerhaushalt Alexander Koop von der Bertelsmann-Stiftung und Karin Meyer für das Beteiligungsprojekt Hohes Feld. Vor der Preisverleihung nahmen wir am Kongress zur Nachhaltigkeit teil. Redner aus Politik, Universtitäten und weitere Experten diskutierten, stellten Projekte vor und gaben uns einige Anregungen mit auf den Weg. Foto unten: Der ehemalige Bauminister, UNEP-Chef und Jury-Mitglied Klaus Töpfer und ich.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Schülerhaushalt an der KGS Wennigsen gestartet

"Deine Schule - Deine Entscheidung", lautet das Motto des Schülerhaushaltes Wennigsen. Das gemeinsame Projekt von Gemeinde, Sophie Scholl Gesamtschule und der Bertelsmann-Stiftung ist heute vormittag gestartet. Alle fünf Jahrgänge haben sich über das Projekt informiert. Ich hatte mir den ganzen Vormittag lang Zeit genommen, die Schülerinnen und Schüler zu begrüßen und den Mitmach-Haushalt vorzustellen. Gemeinsam mit der Schulleitung Frau Harnitz, Vertreterinnen und Vertretern der Schülermitverwaltung (SV), dem betreuuenden Lehrer Herrn Rausch und Herrn Mainka aus dem Rathaus haben wir mehrere hundert Schüler für diese in Niedersachsen einmalige Form der Mitbestimmung begeistert. Bereits in zwei Wochen sollen die Ergebnisse stehen. Weitere Infos gibt es auf der Projektseite (www.schuelerhaushalt.de), auf der Seite der Bertelsmann-Stifung (Link) oder die mittlerweile auch überregionale Berichterstattung, zum Beispiel bei der Zeitung "Die Welt" online (Link). 

Montag, 3. Dezember 2012

Spielgeräte am Vogelkamp eingetroffen

Vor einem Jahr startete das Bürgerbeteiligungsprojekt Hohes Feld. Heute haben wir die ersten Spielgeräte auf dem Spielplatz Vogelkamp vorgestellt. Hunderte Stunden hat der Bauhof in die Überarbeitung des Platzes bereits investiert. Gemeinsam mit Koordinatorin Karin Meyer sowie Herrn Schwarm und Herrn Peltre von der Arbeitsgruppe Spielplätze wurde die Kletterkombination, die Drehwippe und das runderneuerte Karussell präsentiert. Noch ist der Spielplatz Baustelle, doch wenn der Winter vorbei ist, können sich dort Jung und Alt erfreuen. Der Boule-Bahn ist bereits angelegt, der Ständer für den Basketballkorb steht ebenfalls. Nun muss noch Rasen eingesäht werden und die Fläche endhergestellt. Auch ein Mehrgenerationen-Fitnessgerät wird aufgestellt. Im kommenden Jahr geht es weiter mit den drei anderen Spielplätzen im Hohen Feld. Bereits geschafft wurde die Herstellung der Barrierefreiheit an den Verbindungswegen und weitere kleinere Maßnahmen. Im Frühjahr werden dann auch die Beschlüsse des Umweltausschusses zur Fällung einiger Bäume umgesetzt.