Freitag, 15. November 2013


Heute Abend die Veranstaltung der Kulturmacher zur Rettung des "Alten Zollhauses" in Wennigsen besucht. Beeindruckend, was der Verein auf die Beine stellt. Angefangen hatte alles mit dem Ideenwettbewerb des Verkehrs- und Verschönerungsvereins und der Gemeinde. Mittlerweile ist die Sanierung zum Greifen nahe. Das hätte kaum noch jemand in Wennigsen für möglich gehalten, doch die Beharrlichkeit und der lange Atem des Vereins zahlen sich nun aus. Der Betrieb des Projektes, eines Zentrums für kulturelle Bildung, beginnt nun in den Räumen der AWO in der Hirtenstraße. Gestützt auf Fördermittel kann dort das inhaltliche Konzept bereits umgesetzt werden. Parallel dazu soll begonnen werden, an der baulichen Instandsetzung des Hauses zu arbeiten. Den Nörglern in Wennigsen, die die kostspielige Rettung von rund 600.000 Euro kritisieren, trat der Vereinsvorsitzende Thomas Haubrich offensiv entgegen: "Fragt nicht, was man mit dem Geld ansonsten in Wennigsen alles hätte tun können. Die Gelder sind zweckgebunden für Denkmalschutz eingeworben worden. Ohne das Zollhaus würden sie nie nach Wennigsen fließen." Wahre Worte und ein lokales Konjunkturprogramm - sowohl was die kulturelle als auch die handwerkliche Wertschöpfung in unserem Ort betrifft. Nun heißt es an einem Strang ziehen und die Hütte retten.

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